Google startet eigenen Bezahldienst

17. Februar 2011, 11:27 Uhr | Archiv

Mit dem hauseigenen System „One Pass“ will Google den Kauf digitaler Inhalte ermöglichen, indem sich der Benutzer über das System authentifiziert und somit auf verschiedenen (mobilen) Geräten Zahlungen durchführen kann. Das neue System basiert auf dem bereits beim Android-Shop bekannten System Google Checkout.

(Quelle: google.com)

Ähnlich wie bei Apples neuem Abo-Modell können Online-Verleger hier sowohl einzelne Artikel, als auch monatliche Zugänge oder Gutscheine verkaufen. Auch In-App-Käufe werden unterstützt. Das System soll vorerst in Deutschland, USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien zur Verfügung stehen. Damit das Angebot auch Sinn macht, haben sich Bereits einige Verlage bereit erklärt, ihre Inhalte zu verkaufen. In Deutschland sind es: Axel Springer, TomorrowFocus und Gruner+Jahr mit stern.de, der beispielsweise einzelne Ratgeber-Artikel für 49 Cent verkaufen will.

Einen großen Unterschied hat das ganze jedoch zum Angebot der Konkurrenz Apple: Anstatt 30 Prozent, will Google nur 10 Prozent der Einnahmen durch die Käufe über das System einbehalten und auch die Kundendaten sollen nur bei den Verlagen bleiben, nicht aber bei dem Google selbst. Bevor jedoch das Bezahlen von Apps der Verlage auf mobilen Geräten möglich sein wird, soll das neue System eine Testrunde über den heimischen PC laufen, so Madhav Chinnappa, Google-Manager.

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(Marco Schürmann | Quelle: heise.de)

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