Apple iPad 2 sorgt für Displayengpässe

18. Februar 2011, 8:31 Uhr | Archiv

Wenn Apple seine Produkte in großen Mengen auf den Markt bringen will, haben andere Unternehmen meist ein Nachsehen. So geschehen vor einigen Jahren als der iPod mit Flash-Speicher ausgestattet wurde und Apple dnne Markt leergekauft hat. Nun steht durch das iPad 2 ähnliches bevor, denn Apple hat angeblich 60 Prozent des Display-Marktes für seine Produktion eingeplant.

Das neue Display des iPad 2 (Quelle: iFixYouri/9to5Mac)

Die Konkurrenz dürfte es nicht freuen, dass Apple den Markt der Tablet-Displays so leerkauft. Auf diese Weise würden eigene Produkte nicht in größeren Massen verfügbar sein und zudem teurer werden, wenn die Nachfrage der Kunden entsprechend hoch ist. Apple hat, so berichtete vor wenigen Stunden DigiTimes, rund 60 Prozent der globalen Touchpanel-Kapazitäten gekauft. Dies hat zum Ziel, dass Apple seinen Anforderungen gerecht werden kann. Aktuell plant man in Cupertino, dem Firmensitz von Apple, im Jahr 2011 rund 40 Millionen iPads zu verkaufen – darunter fällt das iPad der ersten Generation und auch das kommende iPad 2.

Da Apples Konkurrenten sich daher die letzten 40 Prozent aufteilen müssen, dürfte es eng werden, so DigiTimes unter Berufung auf Quellen aus Zulieferfirmen. Zudem gibt es ein weiteres Problem: Da Komponenten fehlen, kann das Angebot derzeit die Nachfrage nicht befriedigen. Motorola, Research in Motion und HP sollen sich zu dritt den Löwenanteil der verbleibenden 40 Prozent sichern, sodass weitere Hersteller derzeit das nachsehen haben. Apple kontrolliert durch seine großzügige Zahlung somit Touchpanel-Hersteller wie Wintek und TPK, so DigiTimes.

Eine Möglichkeit an kapazitive Touchscreens zu kommen, haben Hersteller von Tablets allerdings noch. Denn es gibt neben den sogenannten glasbasierenden Touchpanels noch solche die auf eine dünne Folie als Schutzschicht setzen. Hersteller dieser Folien-Panels haben noch offene Kapazitäten, berichtet die DigiTimes. Allerdings wird diese Art der Touchscreens fast ausschließlich in Smartphones eingesetzt. Tablets nutzen fast ausschließlich Panels mit einer Glasschutzschicht.

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(Daniel Schürmann | Quelle: engadget.com)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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