RFID-Einsatz bei s.Oliver geprüft

18. Februar 2011, 8:52 Uhr | Archiv

Nachdem ein Piloteinsatz der RFID-Technologie bei s.Oliver die positiven Effekte eines RFID-Einsatzes nachgewiesen hat, ermittelt s.Oliver zurzeit gemeinsam mit TAILORIT, in welchen Schritten ein RFID-Roll-Out durchgeführt werden kann. Als Hauptnutzen werden hier die im Proof-of-Concept ermittelten Prozess- und Umsatzvorteile angesetzt.

Im Sommer des vergangenen Jahres führte s.Oliver in 3 Stores der Marken s.Oliver und comma einen 4-monatigen Testeinsatz von RFID auf Artikelebene durch. Dabei wurden die gesamten NOOS-Sortimente der 3 Stores für den Testzeitraum in der internen Logistik mit RFID-Etiketten versehen. Durch den Test konnte das Unternehmen feststellen, ob die RFID-Technik einsatztauglich ist, in welchen Prozessen der Einsatz konkrete und messbare Vorteile bringt und ob durch eine erhöhte Bestandstransparenz die Bestandslücken geschlossen und dadurch Umsatzsteigerungen erzielt werden können, erklärte Uwe Quiede, der Projektleiter.

Herzstück des Projektes war die wöchentlich durchgeführte Bestandsaufnahme. Hierdurch wurden aktuell entstandene Abweichungen zwischen dem Bestand der Warenwirtschaft und dem tatsächlichen Bestand auf der Fläche identifiziert und konnten unmittelbar korrigiert werden. Darüber hinaus zeigte sich, dass eine Bestandstrennung zwischen Filiallager und Verkaufsfläche eine noch höhere Stufe der Warentransparenz ermöglicht. Nur im Lagerbereich und nicht auf der Verkaufsfläche des Stores verfügbare Ware konnte somit kurzfristig wieder dem Kunden zur Verfügung gestellt werden.

Deutliche Vorteile in den Prozessen wurden unter anderem bei der Warenausgangskontrolle in den Zentrallägern und auch bei der Warenvereinnahmung in der Filiale festgestellt. Dadurch wird die Ware früher auf der Fläche verfügbar und steht dem Kunden zur Verfügung.

Alles in Allem zeigte das Projekt, dass der Nutzen von RFID so groß ist, dass s.Oliver nun auf Basis einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung entscheidet, ob und in welchen Schritten RIFD auf Artikelebene eingeführt wird. Auf einer Basis von ausgewerteten Fragebögen wird s.Oliver nun eine Entscheidung über die weitere Vorgehensweise treffen.

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(Daniel Schürmann | Quelle: s.Oliver Pressemeldung)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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