Kein kleines iPhone 5 "Mini" von Apple

21. Februar 2011, 8:44 Uhr | Archiv

Zuletzt sorgten Berichte von Bloomberg und dem Wall Street Journal zu einem verkleinerten iPhone 5 Mini oder einem iPhone 5 mit Hardware-Tastatur für aufschäumende Emotionen im Internet. Nun gibt es einen neuen Bericht von der New York Times die mit den Gerüchten aufräumt und durchaus Sinn ergibt.

'Keyboard Buddy' Case mit dem iPhone 4 (Quelle: www.boxwave.com)

Zuletzt schien es durch verschiedene Medienberichte mehr als wahrscheinlich, dass Apple mit einem kleineren und günstigeren iPhone 5 Mini oder „iPhone nano“ die Massen ansprechen will. Nun hat die renommierte New York Times mit den Spekulationen aufgeräumt. Eine anonyme Quelle sagte der Zeitung, dass „Apple derzeit nicht an einem kleineren iPhone arbeitet“ und das man „keine Pläne hat ein kleineres iPhone in der Zukunft vorzustellen“. Zudem zitierte man in dem aktuellen Artikel einen Verantwortlichen bei Apple, der keinen Sinn in einem kleineren iPhone sieht. So müssten Entwickler nach dem iPad erneut ihre Apps durch den kleineren Bildschirm und die damit verbundene kleinere Auflösung anpassen. Dies würde zu einer Fragmentierung des iPhone-Marktes sorgen, etwas was Apple zuletzt häufig bei Android kritisiert hatte.

Da man den Gerüchten um ein iPhone 5 Mini nun eine Absage erteilt hat, ließ man aber durchblicken, dass ein günstigeres iPhone dennoch eine Möglichkeit habe. Großes Problem ist derzeit nämlich, dass es Android Smartphones in vielen Preisklassen gibt, das iPhone aber nur im High-End-Markt für eine ganze Stange Geld. Dadurch verliert Apple derzeit seine Marktanteile und Bedeutung. Das günstigere iPhone soll preiswerter sein, weil man keine hochpreisigen Materialien verarbeiten wolle – so ein anonymer Apple Entwickler gegenüber der New York Times. So würde zum Beispiel das Retina Display bei dem billigen iPhone wegfallen. Auch ein Glas/Metallgehäuse könnte in Plastik gewandelt werden. Eine geringer auflösende Kamera und weniger interner Speicher könnten das günstige Angebot abrunden.

Weiter berichtet die New York Times, dass Apple derzeit in Erwägung ziehe, das aktuell als Bezahldienst erhältliche „MobileMe“ in einen kostenlosen Dienst umzuwandeln. Damit könnte man Backups, Synchronisation von Kontakten in Zukunft ohne Zahlung über die „Apple Cloud“ abwickeln. Durchaus ein Mehrwert für Nutzer von iOS-Geräten.

Als letzte neue Information kam kürzlich heraus, dass Apple für das kommende iPhone 5 eine Sprachsteuerung vorsieht. So könnte man das Smartphone über angeschlossene Kopfhörer/Mikrophone mittels Sprachkommandos dazu bewegen, einen Anruf zu tätigen oder einen bestimmten Song abzuspielen.

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(Daniel Schürmann | Quelle: engadget.com, nytimes.com, winfuture.de)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

1 Kommentar

  1. Antworten

    peter

    21. Februar 2011

    Sprachsteuerung gibt es doch bereits...


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