Apple unter Druck der Wettbewerbshüter

21. Februar 2011, 11:18 Uhr | Archiv

Apple gerät wieder einmal in das Visier der Wettbewerbshüter. Diesmal ist der Grund das neue Abo-Modell, das dafür gesorgt hat, dass eine Voruntersuchung eingeleitet wurde. Dies schrieb nun die ‚New York Times‘ und beruft sich dabei auf vertrauenswürdige Kreise.

'The Daily' auf dem iPad - (Quelle: YouTube Vorstellungsvideo)

Das neue Bezahlsystem basiert auf dem, was bereits Jahre lang im App Store zum Einsatz kam. Kunden haben dabei die Möglichkeit, über einen längeren Zeitraum im Voraus zu bezahlen, beispielsweise eine Zeitung, die direkt für eine Woche bestellt wird. Die In-App-Kaufmenüs der einzelnen Apps machen den Abo-Kauf möglich. Wie bereits von vielen Verlagen befürchtet, behält Apple dabei 30 Prozent der Einnahmen ein.

Die Anbieter der Abo-Anwendungen haben jedoch auch die Möglichkeit, ihre Apps über andere Plattformen zu verkaufen, doch die Nutzungsbedingungen sehen vor, dass immer eine Möglichkeit bestehen muss, das Abo über den Apple-eigenen App Store kaufen zu können.

Durch Apples Klausel, 30 Prozent der Einnahmen einzubehalten, müssen die Anbieter der Abos geringere Einnahmen hinnehmen, da man den Preis nicht teurer gestalten darf, als er außerhalb des App Stores ist. Sollte der Hinweis auf den App Store in der Software fehlen, verstößt es gegen Apples Nutzungsbedingungen.

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(Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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