Solarzellen bald "aufgesprüht"

24. Februar 2011, 9:51 Uhr | Archiv

Solarzellen nicht mehr montieren, sondern bloß wie Farbe aufsprayen – mit diesem Vorschlag warten Chemiker der University of Texas auf. In einem von der National Science Foundation geförderten Projekt zeigen sie eine billige und überall anwendbare Alternative zu herkömmlichen Solaranlagen. Marktreif ist die Entwicklung bisher noch nicht, bei Erreichen der erforderlichen Effizienz könnte der Durchbruch jedoch eines Tages gelingen.

Die Forscher um Brian Korgel konzentrierten sich auf Nano-Solarzellen, die per Spray aufgetragen werden. Daran beteiligt sind winzige Partikel von Materialien, die Strahlung absorbieren, darunter Kupfer, Indium, Gallium und Selenid. Mit Lösungsmittel vermengt, bilden sie Nanokristalle, die auf beinahe beliebige Materialien wie Plastik, Glas oder Gewebe aufgesprüht werden können. Zu Kollektoren werden diese Flächen, indem sie zwei Metallkontakte erhalten, die elektrische Spannung erzeugt.

Derzeit arbeiten die Forscher mit dünnen, flexiblen Folien, die besprüht werden. Bisher gelang eine Effizienzgrad von drei Prozent, deutlich weniger als der Wert von rund 30 Prozent bei herkömmlichen Solarzellen. „Für eine Vermarktung peilen wir mindestens zehn Prozent Effizienz an. Wir sind jedoch sicher, dass das zu schaffen ist“, so Korgel.

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(Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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