Facebook steigert User-Selbstachtung

4. März 2011, 9:31 Uhr | Archiv

Soziale Netzwerke dienen nicht nur der Kontaktpflege und der Gesundheit von Beziehungen zu Freunden. Darüber hinaus steigern Facebook und Co in erster Linie auch das persönliche Wohlbefinden des individuellen Nutzers. So fördert die Aktivität in Social Networks das eigene Selbstwertgefühl und die Achtung vor sich selbst, wie Wissenschaftler der Cornell University herausfanden.

Bildquelle: Pixelio // Fotograf: Sebastian Bernhard

Der überwiegende Großteil der Anwender präsentiert sich in sozialen Netzwerken von seiner besten Seite – zumindest in der subjektiven Wahrnehmung des Profilbetreibers. Das Online-Ich befähigt den Nutzer sogar, Eigenschaften hervorzukehren, die er im „realen Leben“ nicht zeigen würde. Er selbst kann darüber entscheiden, welche Informationen und Merkmale er von sich preisgibt und im Social Web mit anderen teilt. Was hingegen ein schlechtes Licht auf den User werfen könnte, wird gefiltert und findet in seiner virtuellen Realität keinen Platz.

Das Bild im Spiegel sozialer Netzwerke, das User online von sich sehen, entspricht somit oft den eigenen Idealen – im Gegensatz zu dem Bild in einem echten Spiegel. „Facebook kann eine positive Version von uns selbst zeigen“, sagt Jeffrey Hancock, Professor an der Cornell University. Dem Experten zufolge ist diese Version noch nicht einmal trügerisch, aber sie ist durchwegs positiv. Darüber hinaus steigert das meist überschwänglich anerkennende Feedback, das User von Freunden im Web öffentlich in Form von Kommentaren und Klicks auf den Like-Button erhalten, die Selbstachtung noch zusätzlich.

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(Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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