Apple iPad 3: Spekulationen und Infos

7. März 2011, 9:01 Uhr | Archiv

Nun da vor einigen Tagen das iPad 2 von Apple vorgestellt wurde, gibt es erste Informationen und auch Spekulationen über die dritte Tabletgeneration aus Cupertino. Demnach soll das Display verbessert werden, NFC könnte eingebaut sein und der Geräterahmen soll berührungsempfindlich werden. Weitere Details haben wir für Sie.

iPad 2 Render (macotakara.jp)

Wie AppleInsider.com berichtet, soll das kommende iPad 3 mit einem Retina-Display ausgestattet sein. Dieses wird wie beim iPhone 4 im Vergleich zum Vormodell – dem iPad 2 – eine doppelt so hohe Auflösung mitbringen. Statt dem bisherigen 1024×768 Pixel beim iPad der ersten und zweiten Generation, soll das iPad 3 eine Auflösung von 2048×1536 Pixel erlauben, bei einer Displaygröße von 9,7 Zoll. Damit würde man auch die Dots per Inch (Bildpunkte pro Zoll) verdoppeln, was zu einer schärfen Textdarstellung führen würde.

Neben der Auflösungserhöhung wird auch, so sagen mehrere Quellen, eine neue Displaytechnologie verbaut sein. So wird zwar weiterhin auf ein sehr blickwinkelstabiles IPS-Display verbaut, allerdings mit dem FFS Zusatz. FFS steht für „fringe-field switching“ und soll die Farbtreue bei höheren Blickwinkeln weiter verbessern. Auf diese Weise soll man zum Beispiel problemlos mit mehreren Personen um das iPad 3 herumsitzen können und aus jedem Blickwinkel sehen alle Beteiligten ein farbgetreues Bild. Zudem erlaubt es FFS, die Bildqualität und Schärfe unter direkter Sonneneinstrahlung zu erhöhen.

Zudem sind vor einigen Wochen neue Patentanträge und Konzeptzeichnungen für zukünftige iPad-Generationen aufgetaucht. Diese zeigen nicht nur einen zweiten 30-Pin-Docking Anschluss an der langen Seite des Geräts sondern auch ein sogenanntes „Smart Bezel“ – einen berührungsempfindlichen Displayrahmen.

iPad 2 Konzeptzeichnung (Quelle: Patentlyapple.com)

Vor allem der neue seitliche Docking-Anschluss dürfte vielen iPad Besitzern fehlen, da man bisher das iPad nur Hochkant in die Station docken kann. Dank des neuen Anschlusses ließe sich Apples neues Tablet-Gerät auch als übergroßer Fotorahmen oder Zweitbildschirm für die Videowiedergabe nutzen. „Patently Apple“ hat die neuen Patentanträge und Konzeptzeichnungen gefunden und öffentlich gemacht. Neben dem zweiten Docking-Anschluss dürfte das sogenannte Smart Bezel Feature interessant sein. Dabei handelt es sich um einen berührungsempfindlichen Displayrahmen, wodurch Aktionen wie die Steuerung von Spielen oder Lautstärkeänderungen über den Rahmen erfolgen und der Nutzer des iPads nicht mehr das Display dafür berühren muss. Grade bei Anwendungen die einen möglichst ungestörten Blick auf das Display benötigen, dürfte dieses neue Feature nützlich sein. Nach den vorgestellten Konzepten jedoch wird nur eine Ecke des iPads mit so einem Smart Bezel Feature ausgestattet sein.

Vor einiger Zeit gab es zudem einen neuen Bericht von Bloomberg, der die Spekulationen rund um die Einführung von Near Field Communication (NFC) in Apples iPhone 5 und iPad 3 anheizt. NFC kann Daten auf kurze Entfernungen, maximal rund 10 Zentimeter übertragen und wird auch im neuen Personalausweis eingesetzt. Apples Ambitionen werden durch einen Patentantrag unterstrichen. Demnach plant das Unternehmen aus Cupertino, einen NFC-Chip im kommenden iPhone 5 zu verbauen. Laut dem Antrag will Apple eine Antenne unter seinem Apfel-Logo “verstecken”. Ob es sich dabei wirklich um eine NFC-Antenne handelt, ist aber nur eine Spekulation. Zahlreiche Bilder unterstreichen den Patentantrag von Apple, der vor knapp einer Woche veröffentlicht wurde. Wie in dem Antrag beschrieben steht, will Apple in einem iPhone-ähnlichen Gerät auf der Rückseite eine Antenne sehr nah an der Oberfläche des Geräts verbauen und durch das Apple-Logo verstecken. Möglich wäre, dass es sich um eine NFC-Antenne handelt und man Daten zwischen zwei Geräten austauschen kann, wenn man sie Rücken-an-Rücken legt.

NFC wird bereits in kontaktlosen Bezahlkarten wie VISAs PayWave genutzt. Dank der Unterstützung in Gingerbread kann ein Android-Handy mit entsprechendem Chip nun eine eigene Karte überflüssig machen. Dazu werden einfach die Kredikartendaten im Smartphone gespeichert. Das Handy als kontaktlose Brieftasche verspricht gegenüber Plastikkarten und Bargeld auch einen Sicherheitsvorteil: Es kann schneller gesperrt werden und ein Smartphone-Verlust fällt schneller auf, als der Verlust einer Kreditkarte. Bei Near Field Communication handelt es sich um einen drahtlosen Übertragungsstandard ähnlich zu RFID oder Bluetooth allerdings mit der Einschränkung, dass es nur über sehr kurze Distanzen möglich ist.

Was meinen Sie zu dem Thema? Tauschen Sie sich über die Kommentarfunktion mit unseren anderen Lesern aus. Zudem können Sie sich täglich über unsere Facebook-Seite auf dem neuesten Stand halten oder dort unsere Beiträge kommentieren.

(Daniel Schürmann | Quelle: ca.gizmodo.com)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

3 Kommentare

  1. Antworten

    Sabine

    7. März 2011

    Was ist das nur immer mit Apple? Warum beten die Kunden diese Marke wie unter Gehirnwäsche an? Das alles noch inklusive Zwangsprogramme und Spionageprogramme.
    Ein Handy am Anfang, dass nichtmal eine Kamera hat. Kunden sagen, ist ja auch nicht nötig... Dann kommt das neue Applephone und Kunden sagen ja wir brauchen nun das Neue weil es ja auch Kamera hat....
    Dann das Ipad ohne Usb usw... Kunden scheint das nicht wichtig, nun kommt 2 auf einmal scheint das doch wichtig. Ich begreife das alles nicht, sieht so nicht Massdensuggestion aus?
    Das Kuriose daran ist auch noch, dass die typischen Kunden eigentlich ein Typus sind, die von sich behaupten antikommerziell zu denken und nicht jedem Hype zu folgen... Verrückt die Menschen, 2012 möge kommen, wir haben es verdient.

  2. Antworten

    Schwalltrine

    10. März 2011

    "Was ist das nur immer mit Apple? Warum beten die Kunden diese Marke wie unter Gehirnwäsche an? Das alles noch inklusive Zwangsprogramme und Spionageprogramme.
    Ein Handy am Anfang, dass nichtmal eine Kamera hat. Kunden sagen, ist ja auch nicht nötig… Dann kommt das neue Applephone und Kunden sagen ja wir brauchen nun das Neue weil es ja auch Kamera hat….
    Dann das Ipad ohne Usb usw… Kunden scheint das nicht wichtig, nun kommt 2 auf einmal scheint das doch wichtig. Ich begreife das alles nicht, sieht so nicht Massdensuggestion aus?
    Das Kuriose daran ist auch noch, dass die typischen Kunden eigentlich ein Typus sind, die von sich behaupten antikommerziell zu denken und nicht jedem Hype zu folgen… Verrückt die Menschen, 2012 möge kommen, wir haben es verdient."

    Woh hassd duh "Deudsch" gellernd? Auvm Scheishauß?

  3. Antworten

    Carmen

    11. Mai 2011

    Was das ist mit den Apple Usern?
    Kann ich Dir zumindest bei mir sagen: Ich möchte einfach nur ein Gerät was tut.. was das tut was ich mir vorstelle. Ohne gebastel oder sonstiges. Einfach mal ein Handy was mir das Leben erleichtert. Und das tut mein iPhone und deswegen kaufe ich mir eines. Und mein Hirn ist weder gewaschen noch im Sparbetrieb :) Sondern ganz klar bei Sinnen ..


Was meinen Sie zu diesem Thema?

Wir freuen uns über Ihren Kommentar.

Schreibe einen Kommentar

* Pflichtangaben; Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
 

Copyright

Copyright 2015 Bernd Zipper, zipcon consulting GmbH

Archiv