Japan: Apple iPhone 5 Verzögerung?

24. März 2011, 8:48 Uhr | Archiv

Kürzlich berichteten wir über mögliche Lieferengpässe bei Nokia und auch beim iPad 2 von Apple. Nun könnte auch Apples kommendes Smartphone iPhone 5 durch die zerstörte Infrastruktur in Japan eine Verzögerung erfahren – einige Zulieferer können wohl die zugesicherte Produktion einiger Teile nicht einhalten.

Ein iPhone 4 mit Metall-Sticker von einem Drittanbieter auf der Rückseite (Quelle: 9to5mac.com)

Analysten gehen davon aus, dass es zu Produktionsproblemen beim iPhone 5 kommen könnte, welches eigentlich laut kürzlicher Meldungen schon kurz vor der Massenproduktion stehen sollte. Beim iPad 2 stammen fünf Komponenten aus durch dem Beben und den Tsunami beschädigten Fabriken. Ähnliche Komponenten dürften auch im iPhone 5 zum Einsatz kommen. Konkret handelt es sich bei den Komponenten um NAND Flash von Toshiba, DRAM-Module von Elpida Memory, dem elektronischen Kompass von AKM Semiconductor. Das Glas über dem Touchscreen stammt vermutlich ebenfalls von einem betroffenen Unternehmen, nämlich Asahi Glass Co und die Akkus werden von Apple Japan produziert.

Zwar könnte Apple laut einer Erklärung von iSuppli die meisten Komponenten des Tablets wie auch des iPhone von anderen Herstellern in Südkorea beziehen, doch bei mindestens einem Bauteil, dem elektronischen Kompass sei man auf die japanischen Produktionen angewiesen, da dieses Teil extra für Apple produziert werde. Viele der weltweit produzierten Chips kommen aus Japan, bis die Fabriken jedoch wieder arbeiten können und die Infrastruktur wieder hergestellt ist, können noch Monate vergehen.

Man vermutet Engpässe bis hin zum dritten Quartal 2011, man weiß jedoch nicht, wann die Anlagen wieder mit dem Betrieb fortfahren können, geht jedoch von einer Wiederaufnahme der Arbeiten im Juni aus. Auch Sony hat mit den Problemen zu kämpfen, acht Fabriken sind aufgrund der Probleme geschlossen worden.

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(Daniel Schürmann | Quelle: appleinsider.com)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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