Smartphone-Markt: Android vor Apple

29. März 2011, 8:49 Uhr | Archiv

Die Herrschaft über den Smartphone-Weltmarkt hat Technologieriese Google bereits an sich gerissen. Sein Betriebssystem Android wird die Marktführerschaft in den kommenden Jahren aber nicht nur verteidigen, sondern enorm ausbauen, wie die Marktforscher von Ovum prognostizieren. Selbst den denkbar stärksten Konkurrenten Apple wird der Konzern unerwartet klar deklassieren.

Google Android 3.0 Gingerbread (Quelle: YouTube Video)

Zudem wird der Deal zwischen dem bisherigen Handy-Weltmarktführer Nokia und Microsoft zur Neuordnung des Sektors beitragen, wenngleich Symbian auch in fünf Jahren noch nicht tot ist. Doch auch aple wird weiterhin stark wachsen. Alleine der Release des iPhones beim US-Netzbetreiber Verizon mit über 90 Millionen Kunden beschert dem Hersteller wachsende Absatzzahlen. Anders als Android ist das Apple-Betriebssystem iOS jedoch nicht auf zahlreichen Geräten verschiedenster Hersteller vertreten. Diese bedienen sowohl das obere als auch das untere preisliche Ende des Smartphone-Marktes und treiben Googles Vormachtstellung.

2016 werden laut Ovum 653 Millionen Smartphones verkauft, was einem jährlichen Plus von 14,5 Prozent entspricht. Android sichert sich mit 38 Prozent davon den mit Abstand größten Anteil. Gegenüber Apples 17,5 Prozent hat Google damit mehr als 20 Prozent Vorsprung. Nokia-Microsoft trauen die Marktforscher 17,2 Prozent und somit einen durchaus beträchtlichen Einfluss zu. Außerdem dürfte den Experten nach neben Android, Apple iOS, Windows Phone und BlackBerry OS zumindest eine weitere Plattform wie WebOS, MeeGo oder ein Neueinsteiger Mainstream-Erfolge im Smartphone-Markt feiern.

Trotz des Nokia-Microsoft-Deals erwarten die Finnen nach wie vor einen Absatz von 150 Millionen Symbian-Geräten. Das System wird Ovum zufolge auch über 2012 hinaus noch stark verkauft, in einigen Regionen sogar noch in fünf Jahren. Vom gesamten Mobilfunkmarkt machen Smartphones in fünf Jahren rund 40 Prozent aus. Mit mehr als 200 Millionen Geräten verkaufen die Hersteller in der Asien-Pazifik-Region am stärksten. Den Ovum-Daten nach bleiben aber auch Westeuropa und Nordamerika mit 175 und 165 Millionen Geräten kräftige Wachstumsregionen.

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(Manuel Haglmüller für pressetext.de / Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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