Web-to-Print Workflow-Steuerung

12. April 2011, 8:51 Uhr | Archiv

Die neue Software intoprint production von intomedia steuert den gesamten Workflow von hochvolumigen Web-to-Print-Anwendungen. Das modular aufgebaute System bildet die komplette Fertigung von Web-to-Print-Aufträgen ab und wird so zum Helfer für Druckdienstleister, die Aufträge bei kleinen Auflagen wirtschaftlich produzieren wollen. Ein hoher Automatisierungsgrad soll helfen Kosten zu reduzieren und Prozesse zu optimieren.

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Die Produktionssteuerung mit intoprint production bietet den Druckdienstleistern laut Unternehmensangabe zahlreiche Vorteile. Durch den Wegfall manueller Arbeitsschritte können Aufträge schneller produziert und ausgeliefert werden. Dadurch erhöht sich die Kapazität der Dienstleister, ohne dass zusätzliche Mitarbeiter eingestellt werden müssen. Alle Arbeitsschritte werden mit Zeitstempel erfasst und können lückenlos nachvollzogen werden. Auch durch das automatisierte Erstellen der Sammelformen werden Kosten und wertvolle Zeit gespart. Die Drucksysteme lassen sich so noch wirtschaftlicher nutzen und auslasten. Selbst Aufträge mit Auflage Eins können effizient produziert werden.

Aufbau und Funktionsweise
Das System intoprint production ist modular aufgebaut. Im ersten Schritt übernimmt das Modul „Auftragsannahme“ per FTP-Transfer die Produktionsdateien. Als Quellsysteme können beispielsweise eShops oder Web-to-Print-Portale fungieren. Die Auftragsdaten werden in die Datenbank des Systems eingelesen, die Druckdaten auf dem Fileserver abgelegt. Gleichzeitig erhält das System, von dem die Daten stammen, eine digitale Eingangsquittung. Anschließend fasst das Prepress-Interface gleiche Produkte in optimierten Sammelformen zusammen. Sie werden dann per Jobticket an den Vorstufenworkflow weitergegeben. Nun werden die Daten überprüft und zum automatisierten Ausschießen übergeben. Selbst wenn außerhalb der Geschäftszeiten Druckdaten eingehen, stehen sie so bereits am nächsten Morgen zur Produktion bereit. Das Modul Disposition verteilt die zuvor erstellten Chargen auf die Druckmaschinen – auch die Weiterleitung an Partnerbetriebe ist möglich. Laufzettel, die Barcodes enthalten, begleiten in beiden Fällen die Produktion. Über diese Laufzettel werden auch die Drucker über die Aufträge informiert, die zur Produktion anstehen. Nach erfolgreichem Druck werden die Laufzettel gescannt. Dadurch meldet das System „Druck ok“. Es dokumentiert darüber hinaus die Produktionszeit und den Standort der Chargen in Echtzeit. Auf diese Daten kann jederzeit per Internetbrowser zugegriffen werden.

Produktion und Auswertung
Das Modul Laufzettel lässt sich für alle Produktionsschritte vom Druck bis zur Weiterverarbeitung konfigurieren. Es ist beispielsweise möglich, Nachdrucke anzustoßen und sie mit höchster Priorität in die Warteschlange einzuordnen. Nach der erfolgreichen Produktion erfolgt die Qualitätssicherung. Werden für das fertige Druckprodukt verschiedene Teile wie Umschlag und Innenteil zusammengeführt, wird auf Übereinstimmung kontrolliert. Erhält der Auftrag durch erneutes Scannen des Laufzettes den Status „Produktion ok“, so ist der Weg in den Versand frei. Über das Modul Kommissionierung werden die Produkte ein- und ausgelagert sowie die Auslastung des Zwischenlagers überwacht. Auf diese Weise finden alle Bestandteile eines Auftrags vor dem Versand wieder zusammen. Die letzte Überprüfung fällt dem Modul Versand zu. Ist die Bestellung vollständig, so werden die Frachtpapiere und das Versandetikett erstellt. Im Kundensystem werden Trackingcodes hinterlegt, die von der Versandsoftware übermittelt werden. So wissen auch die Endkunden: Mein Produkt ist unterwegs. Selbst mit dem abgeschlossenen Versand sind die Möglichkeiten von intoprint production jedoch noch nicht ausgeschöpft. Das System beinhaltet umfangreiche Werkzeuge zur Administration. Produktauswertungen dienen der Nachkalkulation und Abrechnung. Diese Daten lassen sich exportieren und in andere Programme übernehmen. Die Administratoren von intoprint production können Nutzerrechte flexibel verwalten und zuteilen – damit alle am Workflow Beteiligten von den Vorteilen des Systems profitieren.

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(Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.de)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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