Apples bereitet "iCloud"-Dienst vor

29. April 2011, 8:26 Uhr | Archiv

Dass Apple in Zukunft einen Cloud-Dienst starten wird, der sowohl MobileMe ablösen und es zudem auch ein iTunes als Streaming-Dienst geben wird, gilt nach ersten Gerüchten mittlerweile als sicher. Nun steht auch ein möglicher Name fest: „iCloud“. die entsprechende Domain hat Apple kürzlich erworben.

Quelle: devcentral.f5.com

Ein Informant hat gegenüber GigaOm verlauten lassen, dass der neue Apple Cloud-Dienst auf den Namen „iCloud“ hören könnte. Die entsprechende Domain iCloud.com hat das Unternehmen aus Cupertino kürzlich erworben. Bis vor einigen Tagen noch gehörte die Domain zu Linkoping, einem schwedischen Unternehmen. Der iCloud Dienst des Unternehmens wurde in CloudMe umbenannt. Seine iCloud.com-Domain hat das Unternehmen laut dem GigaOm-Bericht für rund 4,5 Millionen US-Dollar an Apple verkauft. Noch allerdings scheint der Umzug zum neuen Inhaber nicht abgeschlossen zu sein. Möglich wäre es allerdings auch, dass Apple sich die Domain nur gesichert hat, damit kein weiterer Anbieter sie für einen möglichen Konkurrenzdienst nutzen kann.

Im US-Bundesstaat North Carolina hat Apple über einige Jahre hinweg auf einem Acker ein großes Datencenter aufgebaut. Vor Monaten berichteten wir bereits darüber. Im Rahmen einer Aktionärsversammlung erklärte Apple nun, dass das Datencenter in diesem Frühjahr eröffnen soll. Mit seinem riesigen Datencenter auf einer ehemaligen Farm wird Apple, so erklärte das Unternehmen vor Wochen, will Apple vermutlich seinen neuen Cloud-basierten Streaming-iTunes-Dienst starten. Zudem halten sich seit Wochen die Gerüchte, dass Apple seinen MobileMe Synchronisierungsdienst kostenlos anbieten will. Dazu müsste man aber die Kapazitäten der aktuellen Server erweitern, was das neue Datencenter durchaus erledigen würde.

Das Datencenter soll zusammen mit zwei weiteren neben MobileMe auch für einen neuen iTunes-Dienst genutzt werden. Dabei werden die Songs nicht mehr zum Download angeboten, sondern nurnoch auf die Geräte gestreamt. Ein weiteres Gerücht besagt, dass Apple-Nutzer auch ihre eigenen Dateien vom PC mit dem Web synchronisieren können um dann mit jedem Gerät darauf zuzugreifen.

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(Daniel Schürmann | Quelle: gigaom.com, maclife.de)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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