E-Ink-Displays mit Videounterstützung

4. Mai 2011, 8:32 Uhr | Archiv

In diesem Jahr dürfen Hersteller und Kunden keine neuen E-Ink-Displays vom gleichnamigen Unternehmen erwarten. Man wolle in Zukunft nur alle zwei Jahre eine neue Generation an Displays herausbringen, so E-Ink Holdings. Für 2012 plant man dann allerdings, die Darstellung von Bewegtmaterial wie Videos problemlos zu ermöglichen.

Quelle: golem.de

Derzeit gibt es von E-Ink das „Pearl“ genannte E-Paper-Display welches in populären E-Book-Readern wie dem Kindle oder aktuellen Sony-Geräten verbaut. Gegenüber CNET erklärte, Sri Peruvemba, Vizepräsident für Verkauf und Marketing, dass man derzeit an neuen Displays arbeitet. Konkret sprach er dabei die auf den Codenamen Triton hörenden und auf der Consumer Electronics Show Anfang des Jahres in Las Vegas gezeigten Displays an, die auch Farben darstellen können.

Zudem deutete er an, dass E-Ink an Displays arbeitet, die zur Videodarstellung geeignet sind. Aktuell gibt es zwar auch, durch Tricks, Pearl-Displays die Videos darstellen können, dies allerdings nur mit maximal 15 Bildern pro Sekunde (Frames per Second), allerdings sehen Videos erst mit 24 bis 30 Frames pro Sekunde wirklich flüssig aus. Das können E-Ink-Displays bisher noch bei weitem nicht.

Durch die neuen schnelleren Displays wird sich dies aber im Jahr 2012 ändern. Ob dann allerdings Amazon oder Sony noch weitere E-Reader auf Basis der Displays anbieten, konnte oder wollte der E-Ink-Verantwortliche nicht sagen. Aktuelle E-Reader lassen sich durch bessere Treiber und höher getaktete Prozessoren noch verbessern, wie das nachfolgende Video zeigt. Hierbei kommt ein normales Pearl E-Ink-Display zum Einsatz, welches Videos mit rund 15 Bildern pro Sekunde darstellt – was relativ flüssig aussieht.

Was meinen Sie zu dem Thema? Tauschen Sie sich über die Kommentarfunktion mit unseren anderen Lesern aus. Zudem können Sie sich täglich über unsere Facebook-Seite auf dem neuesten Stand halten oder dort unsere Beiträge kommentieren.

(Daniel Schürmann | Quelle: news.cnet.com, engadget.com)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

0 Kommentare


Was meinen Sie zu diesem Thema?

Wir freuen uns über Ihren Kommentar.

Schreibe einen Kommentar

* Pflichtangaben; Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
 

Copyright

Copyright 2015 Bernd Zipper, zipcon consulting GmbH

Archiv