In-App-Zwang gefällt nicht jedem

12. Mai 2011, 10:07 Uhr | Archiv

Schon damals gab es einige Kontroversen wegen dem Zwang zu einer In-App-Kaufmöglichkeit. Als Folge dessen stellt nun der E-Book-Verkäufer „BeamItDown Software“ zum 31. Mai seinem Betrieb ein. Die Firma hat iOS-Apps zum Kaufen und lesen digitaler Bücher angeboten doch durch den In-App-Zwang habe es – so eine offizielle Begründung von BeamItDown – unmöglich für Dritte gemacht, Gewinne durch den Verkauf von E-Books für iPhone, iPad und Co. zu erzielen.

(Quelle: technologybook.eu)

Apple hat in der Vergangenheit festgelegt, dass man 30 Prozent des vom Verleger festgesetzten Preises einbehalten werde. Dadurch sei es unmöglich, einen Gewinn zu erzielen: „Apple wirft uns raus, indem sie es für uns unmöglich machen, wirtschaftlich zu überleben“, so BeamItDown. Mitte Februar hat Apple die Änderungen für digitale Inhalte in den iOS-Apps vorgenommen und angekündigt, dass man auch wenn Dinge in Apps angeboten werden, die außerhalb der App verkauft werden, die 30 Prozent der erzielten Einnahmen einbehält. Will man in einer App etwas Verkaufen so ist es notwendig, dies über Apples In-App-Schnittstelle zu tun.

Ab dem 30. Juni will Apple diesen Zwang weitestgehend durchgesetzt haben. Ob und wie Verkäufer von E-Books weiterhin ihre digitalen Inhalte über Apps verkaufen werden, ist unklar, zumal der In-App-Kauf maximal 3000 Produkte zulässt. Wir bleiben gespannt, wie sich das ganze entwickeln wird. Was meinen Sie zu dem Thema? Tauschen Sie sich über die Kommentarfunktion mit unseren anderen Lesern aus. Zudem können Sie sich täglich über unsere Facebook-Seite auf dem neuesten Stand halten oder dort unsere Beiträge kommentieren.

(Marco Schürmann | heise.de)

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