In Zukunft: Intelligente Städte

19. Mai 2011, 9:41 Uhr | Archiv

Moderne IT und Telekommunikation machen aus passiven Infrastrukturen intelligente Systeme. Sie ermöglichen beispielsweise Elektromobilität und Verkehrssteuerung oder ein vernetztes Wohnen. Basisinfrastruktur für die intelligenten Netze ist ein schnelles, sicheres und allzeit verfügbares Kommunikationsnetz. Zu diesem Fazit kommt die 5. Jahreskonferenz des Bitkom, dem Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt.

Quelle: Pixelio // Fotograf: Oleg Rosental

Im Zentrum steht die Green IT, um zukunftsfähige und moderne Städte zu entwickeln und bei verringertem CO2-Ausstoß die Mobilität und Lebensqualität der Einwohner zu erhöhen, meint der Bitkom. Intelligente Netze müssten ein Teil der Lösung sein, wenn Industrienationen ihre Städte sauberer und lebenswerter, ressourcen- und energieeffizienter gestalten wollen.

Die allermeisten Verbraucher hierzulande sehen das ähnlich. Über 80 Prozent der Deutschen befürworten den intelligenten Aus- und Umbau von Städten – und dies möglichst schnell. Das ergab eine aktuelle repräsentative Studie von Forsa im Auftrag von Accenture. Die Erwartungen an die intelligente Stadt der Zukunft sind hoch: Die Befragten wünschen sich insbesondere mehr Energieeffizienz, wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit, Umweltschutz und Lebensqualität.

Die intelligente Nutzung von moderner ITK spart CO2-Emissionen in anderen Branchen. Laut der aktuellen SMART-2020-Studie können durch die zunehmende ITK-Nutzung im Jahr 2020 bis zu 25 Prozent der CO2-Emissionen eingespart werden. Dabei sollten auch die Bewohner der Städte die Vorteile intelligenter Lösungen kennen und nutzen lernen, etwa bei der Heimvernetzung. Die Fraunhofer-Gesellschaft prognostizierte 2009, dass im Jahr 2020 private Haushalte für knapp 60 Prozent des ITK-bedingten Stromverbrauchs stehen werden.

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(Daniel Schürmann | Quelle: bitkom.org)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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