HP TouchPad ab Juli in Deutschland

10. Juni 2011, 12:16 Uhr | Archiv

Zu Beginn des Monats Juli soll der Verkauf von Hewlett-Packards TouchPad beginnen. Das TouchPad ist damit das erste Tablet mit dem mobilen Betriebssystem WebOS von Palm. Im März berichteten wir von ersten Preisen des Geräts. Diese scheinen sich weiter nach unten korrigiert zu haben, so kosten die Modelle im Schnitt 20 Euro weniger. Weitere Details gibt es hier.

HPs 'TouchPad' - (Quelle: winfuture.de)

Die Kosten für das Gerät in der 16 Gigabyte-Ausführung belaufen sich auf 479 Euro, die 32 GByte-Variante soll 579 Euro kosten. Wenige Wochen nach der Markteinführung soll dann eine weitere Version mit 32 Gigabyte Speicher und einem UMTS-Modul erscheinen, zu den Preisen und der Verfügbarkeit hat HP jedoch noch keine Angaben gemacht. Die Preise der anderen Modelle sind damit ähnlich wie die des iPad 2 oder Motorola Xoom.

Zum Einsatz kommt eine für Tablets angepasste Version des hauseigenen Betriebssystems WebOS, für das knapp 7000 Apps zur Verfügung stehen. HP setzt seinen Schwerpunkt neben Anwendungen wie E-Mail, soziale Netzwerke und E-Book auch auf Spiele und hebt deshalb die hervorragenden 3D-Leistungen des Tablets hervor. Wie schon bei einigen Android-Geräten oder dem neuen iPhone kann das TouchPad auch als WLAN-Hotspot benutzt werden.

Ebenfalls integriert sein soll eine Funktechnik, die Bluetooth und NFC miteinander kombiniert. Somit ist eine drahtlose Kommunikation zwischen webOS-Geräten möglich. Ob der NFC-Chip auch anderweitig, etwa für das mobile Bezahlen, geeignet ist, steht noch nicht fest.

Das Gerät soll sowohl online im HP-Shop zu kaufen sein, aber auch bei Fachhändlern und Resellern. Auch Zubehör für das TouchPad sollen dann zur Verfügung stehen: Neben dem Drahtlos-Ladegerät Touchstone bietet man eine passende Hülle und Drahtlos-Tastatur an. Die Preise für das Zubehör sind jedoch noch unbekannt. Ab dem 19. Juni ist das TouchPad in den USA vorbestellbar, dort kostet die 16-Gigabyte-Variante 500 US-Dollar, die 32-Gigabyte-Variante 600 US-Dollar.

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(Marco Schürmann | Quelle: heise.de)

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