Kann das Playbook RIM retten?

17. Juni 2011, 11:17 Uhr | Archiv

Der Blackberry-Hersteller RIM hat derzeit mit Umsatz- und Gewinneinbrüchen zu kämpfen. Auch die Prognosen für das gesamte Jahr wurden nach unten korrigiert. Hoffnungsträger für RIM ist das Playbook von dem bereits in den drei Monaten bis zum 28. Mai 2011 knapp 500.000 Stück verkauft werden konnten.

Das RIM PlayBook (Quelle: RIM)

Die Folgen der finanziellen Probleme sind Entlassungen. Der Umsatz für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012 ist mit 4,9 Milliarden US-Dollar zwölf Prozent geringer als im vorangegangenen Quartal, jedoch 16 Prozent höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Umsatz wird zu 78 Prozent mit Hardware, zu 20 Prozent mit Dienstleistungen und zu nur zwei Prozent mit Software erzielt.

In dem ersten Quartal konnte RIM jedoch 13,2 Millionen Blackberry-Handhels und 500.000 Playbook-Tablets verkaufen – ein Hoffnungsschimmer für eine erfolgreichere Zukunft? Jim Balsillie, RIM-Chef, sieht die aktuelle Situation als herausfordernden Start in das Geschäftsjahr 2011/2012 an – auch die nächsten beiden Quartale sollen an der Situation nichts ändern, heißt es. Grund dafür sind spätere Zeitpunkte für die Vorstellung neuer Produkte, so kann man erst Ende August mit neuen Geräten rechnen.

Doch trotz der schlechten Nachrichten und der Entlassungen arbeitet RIM noch profitabel, auch wenn der Nettogewinn mit 695 Millionen US-Dollar niedriger als der des vorangegangenen Quartals mit 934 Millionen US-Dollar liegt. Damit die Kosten gesenkt werden können, kündigte RIM Entlassungen an und wird eigene Aktien zurückkaufen um den Aktienkurs zu unterstützen – der Unternehmenswert hat sich seit Februar 2011 mehr als halbiert.

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(Marco Schürmann | Quelle: golem.de)

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