Immer mehr vernetzte Geräte weltweit

22. Juni 2011, 9:42 Uhr | Archiv

Wer TV-Programme schaut, nutzt nicht unbedingt sein Fernsehgerät. Fast jeder dritte Deutsche (31 Prozent) schaut mittlerweile auch auf seinem PC, gut jeder Vierte (28 Prozent) auf seinem Laptop. Jeder zehnte Deutsche nutzt sein Smart Phone oder Tablet PC (10 Prozent), um fernzusehen. Das ergab eine neue Verbraucherbefragung des Branchenverbands Bitkom.

(Quelle: Pixelio // Fotograf: Claudia Hautumm)

Internet und Fernsehen wachsen zusammen, so das Fazit der Studie: Immer mehr Nutzer schauen TV-Programme auf ihrem Rechner und greifen mit ihrem Fernseher auf Internet-Inhalte zu. So werden internetfähige Fernseher zum Standard. Im nächsten Jahr werden über 10 Millionen dieser Fernseher in deutschen Haushalten stehen.

Noch liegt der Schwerpunkt der Heimvernetzung in der Consumer Electronics sowie der IT und Telekommunikation. Das Marktvolumen für vernetzbare Produkte der ITK und CE steigt in diesem Jahr in Deutschland stark an: um fast 28 Prozent auf über 16 Milliarden Euro. Das ergab eine aktuelle Studie der Marktforscher von GfK Retail and Technology im Auftrag des BITKOM. Das Wachstum wird sich eher beschleunigen. Die Hauptgründe dafür ist das starke Wachstum bei Tablet-PCs, Smartphones und internetfähigen Fernsehern.

Dies ist jedoch nur der Anfang. Ein deutscher Haushalt verfügt im Schnitt über rund 50 Elektrogeräte. Die meisten dieser Geräte werden bald internetfähig. Auch Waschmaschine, Heizung, Licht geben ihre Insel-Dasein auf und werden intelligent vernetzt. Zudem soll die Steuerung zentral erfolgen, über ein Smartphone oder eine Universalfernbedienung, über die alle elektronischen Haushaltsgeräte gesteuert werden. Ein weiterer Vorteil: Der Stromverbrauch kann optimiert werden. Geräte und Heizung laufen nur, wenn sie wirklich gebraucht werden und können bei Bedarf von unterwegs ein- oder ausgeschaltet werden.

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(Daniel Schürmann | Quelle: bitkom.org)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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