Blick auf die Financial Times Web-App

1. Juli 2011, 8:21 Uhr | Archiv

Die Financial Times hat sich bekanntlich gegen das von Apple aufgezwungene Abo-Modell gestemmt und eine Web-App entwickelt. Auf Basis von HTML5 verhält sich die App in modernen Browser und Tablets wie dem iPad wie eine native Anwendung, bringt dem Verlag aber volle Kontrolle und 100 Prozent der Einnahmen. Apple bleibt außen vor. Ein Paradebeispiel für andere Publikationen.

Statt sich nur über die Zwänge von Apple zu beschweren, wie wir berichtet haben, hat die Financial Times nun ihre Web-Anwendung vorgestellt. Die Zeitung kann somit auf dem iPhone und iPad betrachtet werden und Kunden können Abonnements kaufen, ohne 30 Prozent für jedes Abo an Apple zahlen zu müssen. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist, dass die Kundendaten wie Name, Anschrift, Bezahldaten beim Verlag bleiben. Apple will diese nämlich nicht ohne weiteres an Verlage bzw. Entwickler von Apps weitergeben.

Neben der Financial Times scheint auch das Wall Street Journal seine Möglickeiten abzuwägen. Auch hier will man sich vermutlich nicht den Zwängen von Apple beugen. „Wir überdenken derzeit alle möglichen Wege“, erklärte eine Sprecherin. Derzeit ist die Web-Anwendung (<a href="app.ft.com) durch eine Browser-Erkennung nur auf Apples iOS-Geräten anzeigbar. Allerdings sollen weitere Geräte, wie Android-Tablets und Smartphones folgen.

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(Daniel Schürmann | Quelle: app.ft.com, allthingsd.com)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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