Google +1 holt auf Facebooks-"Like" auf

13. Juli 2011, 9:50 Uhr | Archiv

Der Online-Riese Google hat sich mit seiner eigenen „Gefällt mir“-Funktion Namens „+1“ im Web stark verbreitet. Innerhalb nur eines Monats sogar breiter als Twitter, so eine neue Schätzung. Noch liegt Facebooks „Like“-Button als Vorbild aber in der Gunst der meisten Webseitenbetreiber nach wie vor deutlich an der Spitze.

(Quelle: Google+)

Die Google-Version der Empfehlungstools, mit der User ihre bevorzugten Suchergebnisse sammeln, jagt dem Branchenführer aber in großen Schritten hinterher. Twitter ist im Vergleich auf der Strecke geblieben. Erst vor wenigen Wochen ließen Google und Twitter beinahe zeitgleich ihre neuen Social Plugins auf Web-Entwickler und User los – seither konnte sich der +1-Button aber nicht nur wesentlich schneller verbreiten als die „Follow“-Funktion des Kurznachrichtendienstes, die User unmittelbar nach einem Klick zur Gefolgschaft eines Microblogs addiert. Darüber hinaus hat +1 in nur einem Monat auch die bereits seit einem Jahr verfügbare „Tweet“-Schaltfläche zum Teilen von Inhalten überholt.

Der Start des Facebook-Konkurrenten Google+ dürfte zu dem raschen Vormarsch des Konzerns auf die Webseiten Dritter beigetragen haben. Wie die Suchmaschinenoptimierer bei Bright Edge aufzeigen, ist die Verbreitung des +1-Buttons auf den 10.000 meistbesuchten Online-Präsenzen in den letzten Wochen um 33 Prozent gestiegen. Dabei bindet weniger als die Hälfte der Entwickler überhaupt Social Plugins dieser Art auf ihren Homepages ein. Den Angaben nach ist die +1-Funktion nun auf 4,4 Prozent der 10.000 größten Websites zu finden. Die Twitter-Tools sind hingegen nur bei 3,4 Prozent vertreten. Mit rund 20 Prozent liegen die Facebook-Plugins aber noch deutlich voran.

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(Manuel Haglmüller/Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.com)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

1 Kommentar

  1. Antworten

    Alex

    14. Juli 2011

    …der Button fehlt noch bei Places - könnte eine Möglichkeit sein, die Suchergebnisse zu verbreitern, siehe hier: http://www.omabo.de/plus-one-vs-google-places.html


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