Intel: Keine Zukunft für Laptop und Tablet

15. Juli 2011, 10:57 Uhr | Archiv

Der Tablet-Markt boomt immer weiter und Hybrid-Geräte kündigen bereits an, was in Zukunft geschehen wird: Die Grenzen zwischen Netbooks, Notebooks und Tablets verschwimmen schneller, als man denkt. Dieser Meinung ist auch Rama Skukla, Vice President der Intel Architecture Group, der sich dazu auf der SEMICON West Konferenz äußerte.

(Quelle: netbooknews.de)

Er ist der Meinung, dass schon in zehn Jahren damit zu rechnen sei, dass die oben genannten Geräteformen nicht mehr existieren werden. Schon jetzt ist es schwer, die einzelnen Geräte überhaupt noch zu identifizieren, so Skukla.

Das Konzept des klassischen PCs entspricht schon nicht mehr den heutigen Anforderungen. In Zukunft werden Computer eher als persönliche Begleiter – sprich mobil – auftreten und die Daten der Nutzer unter allen Geräten über eine Cloud abgeglichen werden. Hier soll selbst entschieden werden können, welche Daten privat sind und welche mit anderen geteilt werden können.

Laut Skukla ist Intel auf diese Veränderungen vorbereitet, in den nächsten fünf Jahren soll sich die Prozessortechnologie auch stark ändern. So wird beispielsweise die Grafikleistung der mobilen Chips stark zunehmen – man erwarte bis 2015 eine Steigerung um das Zwölffache. Doch welche Geräte wird es geben, wenn es die Notebooks und Tablets als solche nicht mehr geben soll?

Diese Frage konnte Skukla nicht beantworten, doch viele sind der Meinung, dass es in Richtung leistungsfähigerer Smartphones mit immer mehr Funktionen geht. Da wundert es nicht, dass Intel in diesen Sektor immer mehr investiert: Bis 2014 will man neue Prozessoren für Smartphones und Tablets einführen, die bei gleicher Leistung – dank der „Tri-Gate“-Technologie dazu noch energiesparsam sein sollen.

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(Marco Schürmann | Quelle: winfuture.de)

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