Hilfreiche Analyse von Internet-Avataren

2. August 2011, 8:55 Uhr | Archiv

Mittels Avataren ist es Internetusern heute möglich, sich relativ anonym in virtuellen Welten zu bewegen. Forscher wollen nun Techniken entwickeln, mit denen vom Aussehen und Verhalten der Figuren Rückschlüsse auf die Identitäten der Menschen dahinter schließen zu können, berichtet die BBC.

Quelle: www.dynamicbooks.com

Anwendungsgebiete sind Fälle, in denen keine Login-Daten einsehbar sind. Im Zuge des zunehmenden Zusammenwachsens von realer und virtueller Welt wird die Identifikation auch für Marketingzwecke immer bedeutender. Durch populäre Beispiele wie World of Warcraft oder Second Life sind virtuelle Figuren im Internet mittlerweile zu einem Massenphänomen geworden. Mit den steigenden User-Zahlen wird es immer wichtiger, die Avatare identifizieren zu können, so Roman Yampolskiy von der Universität von Louisville. Allein um festzustellen, ob der User hinter der Figur männlich oder weiblich ist, wäre für die Werbewirtschaft interessant. Idealerweise sollen in Zukunft auch mehrere Avatare in unterschiedlichen virtuellen Welten, die von demselben User gesteuert werden, zugeordnet werden können.

Gleichzeitig könnte die Technologie im Fall von kriminellen Aktivitäten hilfreich sein. Sollte ein Account von einem Hacker übernommen worden sein, wäre damit der Beweis möglich, dass ein anderer User die Figur steuert. Das soll über die Analyse von markanten Gesten, Bewegungen und anderen eindeutigen Charakteristika geschehen. Die eingeschränkten Gestaltungsmöglichkeiten beim Aussehen des Gesichts der Figuren erschwert das Erkennen bislang jedoch noch. Deshalb erstellt das Team rund um Yamolskiy im Moment Datenbanken möglicher Variationen.

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(Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.com)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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