Folienetiketten mit InkJet bedrucken

8. August 2011, 8:34 Uhr | Archiv

Für die variable Kennzeichnung von pharmazeutischen Produkten hat Schreiner MediPharm ein Spezialetikett entwickelt, welches das Bedrucken von Kunststofffolien auch mit wasserbasierenden Farben im Inkjet-Verfahren ermöglicht.

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Dies bietet dem Pharmahersteller eine umweltschonende, rationelle und preiswerte Alternative zur Verwendung von lösemittelbasierten Tinten. In der Pharmaindustrie kommen zur Kennzeichnung von Glasgefäßen häufig transparente Folien zum Einsatz. Bislang waren wasserbasierende Tinten für das Bedrucken von Kunststofffolien mit Inkjet-Systemen nicht nutzbar, da sie vom Material nicht absorbiert werden können. Schreiner MediPharm löst diese Herausforderung, indem eine wasseraufnehmende Schicht auf Teile des Kunststoffetiketts aufgebracht wird.

Dadurch ist die Nachbeschriftung mit Inkjet-Druckern und wasserbasierenden Farben möglich. Die Trockenzeit liegt dabei unter eine Sekunde. Zudem kann das Etikett so gestaltet werden, dass der Barcode nach der Etikettierung geschützt unter einem Laminat liegt. Dies vermeidet mechanischen Abrieb und das Eindringen von Feuchtigkeit, beispielsweise durch Desinfektionsmittel. Für Behälter mit sehr engen Radien wurde zusätzlich eine Variante entwickelt, bei der sich der Abschnitt mit dem Barcode leicht aufrichtet und somit problemlos auszulesen ist.

Das spezielle Kunststofflabel ermöglicht eine schnelle, kostengünstige und qualitativ hochwertige Beschriftung per Tintenstrahldruck. Die Produkte können individuell mit bereits vorhandenen Inkjet-Systemen bedruckt werden, ohne Prozesse ändern zu müssen.

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(Daniel Schürmann | Quelle: www.schreiner-group.de)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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