Hightech-Unternehmen stellen ein

15. August 2011, 9:51 Uhr | Archiv

In der Bitkom-Branche ist der Arbeitsmarkt wieder in Schwung. Die Zahl der Beschäftigten nahm im vergangenen Jahr um 12.000 auf 848.000 zu, zunächst war ein Anstieg um lediglich 8.000 Arbeitsplätze erwartet worden.

Bildquelle: Pixelio // Fotograf: Sebastian Bernhard

Die Bitkom-Branche baut ihre Position als zweitgrößter industrieller Arbeitgeber kurz hinter dem Maschinenbau aus, so der Verband. Die leicht rückläufige Entwicklung in der Telekommunikation und der Hardware-Produktion konnten Softwarehäuser und IT-Dienstleister mehr als ausgleichen. Sie allein haben 25.000 zusätzliche Stellen geschaffen, 17.000 waren erwartet worden. Das entspricht einem Plus von 4,4 Prozent auf 588.000 Beschäftigte. Gegen den langfristigen Trend stieg auch die Zahl der Arbeitsplätze in der Unterhaltungselektronik: Sie nahm um 2,3 Prozent auf über 11.000 zu.

Software und IT-Services sorgen auch im laufenden Jahr für Jobwachstum. Der Bitkom erwartet in diesem Segment für 2011 einen Jobzuwachs um 2,9 Prozent auf rund 605.000 Arbeitsplätze. Für die gesamte ITK-Branche wird eine Zunahme um 10.000 auf 858.000 Erwerbstätige prognostiziert.

Zahl der neuen Stellen
Neue Stellen wollen in diesem Jahr 57 Prozent der Hightech-Firmen schaffen, 28 Prozent halten ihre Mitarbeiterzahl stabil, so eine aktuelle Umfrage. Den Mangel an hochqualifizierten Spezialisten betrachten 59 Prozent der Unternehmen als Wachstumshemmnis. Der Fachkräftemangel kostet die Branche etwa einen Prozentpunkt Wachstum pro Jahr.

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(Daniel Schürmann | Quelle: bitkom.org)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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