Zeitungskongress: Wer bestimmt Regeln?

24. August 2011, 9:11 Uhr | Archiv

Globale Player wie Google, Facebook und Microsoft verändern und formen weltweit das Kommunikationsverhalten. Das hat auch Auswirkungen auf den typisch mittelständisch geprägten deutschen Zeitungsmarkt, der national wie auf europäischer Ebene zahlreichen Regulierungen unterworfen ist. Wer bestimmt künftig die Regeln?

Quelle: Pixelio | Fotograf: tommyS

Diese Frage steht im Mittelpunkt des diesjährigen Zeitungskongresses, zu dem der BDZV am 19. und 20. September 2011 einlädt.

Gesellschaftliche und politische Trends bilden den Fokus des ersten Kongresstages. BDZV-Präsident Helmut Heinen eröffnet die Veranstaltung, zu der gut 400 Teilnehmer aus Verlagen, Politik, Wirtschaft und Kultur in Berlin erwartet werden. Es folgt der Impulsvortrag von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion „Kleine Welt – große Player: Wer bestimmt die Regeln?“, die vom Chefredakteur der „Saarbrücker Zeitung“, Peter Stefan Herbst, moderiert wird, sitzen zahlreiche bekannte Persönlichkeiten im Podium: Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender Axel Springer AG (Berlin); René Obermann, Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom AG (Bonn); Richard Rebmann, Geschäftsführer Südwestdeutsche Medienholding GmbH (Stuttgart) und BDZV-Vizepräsident; Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg.

Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet mit Ihrer Festrede den Nachmittag des ersten Kongresstages. Es folgt eine Disput zur „Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in einer digitalen Medienkultur“. Auf dem Podium: Lutz Marmor, Intendant Norddeutscher Rundfunk (Hamburg), und Christian Nienhaus, Geschäftsführer WAZ Mediengruppe (Essen) und Vorsitzender der BDZV-Arbeitsgruppe „Öffentlichkeitsarbeit.

Zweiter Tag: Fachkongress
Gard Steiro, News Editor, und Sondre Gravir, Managing Director, geben beim Fachkongress am 20. September mit einem Werkstattbericht Einblick in die Entwicklung der vielfach ausgezeichneten und wirtschaftlich erfolgreichen norwegischen Tageszeitung „Bergens Tidende“. Anschließend wirft André Kemper, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter der Agentur kempertrautmann (Hamburg), einen Blick auf die aktuelle und künftige Situation am Agentur- und Werbemarkt und beschreibt Strategien für die Zeitungsbranche.

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(Daniel Schürmann | Quelle: www.bdzv.de)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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