App Store in Windows 8 essentiell

14. September 2011, 11:16 Uhr | Archiv

Vor knapp einem Monat erst bestätigte Microsoft in einem Blog-Eintrag, dass mit Windows 8 ein App Store einhergeht. Inspiriert von Apple, das für sein Desktop-Betriebssystem Mac OS X ebenfalls einen App Store anbietet, sieht Microsoft einen App Store für sein neues Betriebssystem Windows 8 als unabdingbar an.

Die Benutzeroberfläche 'Metro' von Windows 8 - (Quelle: msn.com)

Der offizielle Name des App Stores lautet „Windows Store“. Bei der Vorstellung des Betriebssystems auf der Konferenz BUILD war der Store noch nicht implementiert – man bekam lediglich den Hinweis, dass er in Kürze zur Verfügung stehen wird.

Bei der Vorstellung der neuen Betriebssystem-Version erklärte der Software-Riese aus Redmond, dass der Windows Store zentrale Anlaufstelle für Windows-8-Anwendungen und auch klassische Windows-Applikationen sein wird. Man wird dort also neben den Apps im „Appx“-Format, auch gewöhnliche Anwendungen finden. Damit der App-Store auch gut funktioniert und ein reichliches Angebot enthält, muss Microsoft die Gunst der Entwickler für sich gewinnen und diese von den Vorteilen der Plattform überzeugen.

Dabei wird sich der Windows Store nicht stark von bisher bekannten App Stores wie z.B. Apples unterscheiden. Bei der Suche nach Anwendungen kann nach bestimmten Kategorien gefiltert werden – ebenfalls steht eine Liste der am häufigsten heruntergeladenen Anwendungen zur Verfügung. Die Anwendungen lassen sich bewerten und kommentieren und vor dem Kauf kostenpflichtiger Anwendungen können diese oftmals ausprobiert werden.

Der Windows Store basiert auf Web-Technologien wie HTML, CSS und JavaScript und ist selbst nur eine Anwendung. Damit Nutzer leicht den Einstieg in den App Store finden, ist die Benutzeroberfläche einfach gehalten. Bevor die Anwendungen im Windows Store veröffentlicht werden, werden sie von Microsoft geprüft, um Sicherheit und Kompatibilität gewährleisten zu können. Für Entwickler selbst bietet sich der Vorteil, dass man durch den Vertrieb über Microsofts Plattform Zugriff auf z.B. Abrufzahlen hat. DRM-Maßnahmen sorgen weiterhin dafür, dass die Anwendungen nicht illegal kopiert und weiterverbreitet werden.

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(Marco Schürmann | Quelle: heise.de)

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