Internet fördert die Allgemeinbildung

14. September 2011, 8:02 Uhr | Archiv

Das Internet hat sich als Bildungsmedium in Beruf und Freizeit fest etabliert, so das Ergebnis einer neuen Umfrage. Danach geben fast zwei Drittel (63 Prozent) der Internetnutzer an, dass sie mit Hilfe des Internets ihre Allgemeinbildung verbessern konnten. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Befragten hat sich online bereits beruflich fortgebildet.

Quelle: www.dynamicbooks.com

Entscheidend ist im Internet allerdings, wie Informationen und Lerninhalte aufbereitet und zugänglich gemacht werden können. Unterschiede bei der Nutzung zeigen sich zwischen den Altersgruppen. So nutzen die 14- bis 29-Jährigen mit einem Anteil von 70 Prozent das Internet überdurchschnittlich häufig zur Verbesserung ihrer Allgemeinbildung. Unter den 30- bis 49-Jährigen steht dagegen die berufliche Weiterbildung im Vordergrund. Laut Umfrage haben in dieser Altersgruppe 65 Prozent der Befragten ihre beruflichen Kenntnisse online verbessert.

Zentraler Anlaufpunktunkt für die Sammlung und Aufbereitung von Wissen sind Online-Lexika (Wikis), die von den Internetnutzern selbst gepflegt werden. Das bekannteste und inhaltlich breiteste Online-Lexikon ist Wikipedia, daneben gibt es hunderte weitere zu den unterschiedlichsten Spezialgebieten. Bei Anbietern wie Babbel, Planet-tmx oder Englishtown können die Nutzer auf interaktive Sprachkurse mit multimedialer Unterstützung zugreifen. Neuester Trend sind Apps für Smartphones oder Tablet-PCs, die zum Beispiel als Vokabeltrainer dienen. Auf den Bereich der schulischen Bildung haben sich Portale wie Scoyo oder Sofatutor spezialisiert. Die Online-Kurse können in der Regel monatsweise gebucht werden.

In der beruflichen Weiterbildung kommen heute ausgefeilte E-Learning-Systeme zum Einsatz, die das Lernen am PC-Arbeitsplatz oder mit mobilen Endgeräten ermöglichen. Was meinen Sie zu dem Thema? Tauschen Sie sich über die Kommentarfunktion mit unseren anderen Lesern aus. Zudem können Sie sich täglich über unsere Facebook-Seite auf dem neuesten Stand halten oder dort unsere Beiträge kommentieren.

(Daniel Schürmann | Quelle: bitkom.org)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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