Web-to-Print-Test: yourvideocard.de

14. September 2011, 10:41 Uhr | Archiv

yourvideocard GmbH mit Sitz in Berlin bietet über die Webseite yourvideocard.de die Möglichkeit, interaktive, digitale Videokarten mit Ton und Bild zu verschicken. Wir haben das Angebot getestet, mögliche Einsatzgebiete ausgelotet und wollen Ihnen einen Überblick geben. Hier geht es direkt zum Gewinnspiel.

(Quelle: beyond-print.de)

Videocard Classic
Die klassische Videokarte bietet die Möglichkeit vorgefertigte Videos per Mini-USB-Anschluss auf die Videokarte übertragen werden. Ein Lautsrecher sorgt für die Tonausgabe passend zum 2,4 Zoll-Display. Ein Play-Knopf ist die einzige Möglichkeit mit dem Inhalt zu interagieren und Videos zu starten bzw. zu stoppen. Der Bestellvorgang läuft dabei ganz einfach ab:

Man wählt die Videocard Classic aus, anschließend ein Thema, zum Beispiel Urlaub, Gratulation oder Hochzeit. In jeder dieser Kategorie gibt es mehrere Designs, aus der man anschließend das passende wählen kann. Eigene Designs, ganz im Sinne des klassischen Web-to-Print, sind aktuell noch nicht möglich. Auch ist die direkte Personalisierung durch Text noch nicht integriert. Beide Funktionen sollen allerdings in kürze verfügbar sein.

Hat man sich für ein Design entschieden, kann man Vorder-, Innen- und Rückseite in einer Detailansicht sehen, sich entscheiden um es bei der Classic bleiben oder doch die gleich vorgestellten Videocard Pro werden soll. Abschließend geht es zum vierten Schritt, dem Befüllen mit Inhalten. Hier hat man die Möglichkeit ein Video über den Webbrowser aufzunehmen, Fotos für eine Slideshow hochzuladen oder ein bestehendes Video hochzuladen. Zudem ist es möglich, die Karte leer zu erhalten, um sie später selbst befüllen zu können. Man muss also keine Daten über die Webseite hochladen, wenn man es nicht will.

Ein Balken zeigt an, wieviel Speicherplatz auf der Videokarte schon benutzt wird. So besteht die Möglichkeit mehrere Videos oder Fotos auf ein und dieselbe Karte zu laden. Abschließend vergibt man seiner Karte noch einen Namen und geht anschließend über zur Bestellung indem man die Karte in den Warenkorb legt. Der Preis für eine Videocard Classic liegt bei 24,95 Euro.

Videocard Pro
Im Gegensatz zur Classic bietet die Videocard Pro ein eingebautes Mikrophone und eine Kamera. Damit soll es Kunden ermöglicht werden, eigene Videobotschaften auch über die Karte selbst aufzunehmen und abzuspeichern. Die Videokamera ist über und das Mikrophone unter dem 2,4 Zoll Bildschirm verbaut. Zudem gibt es einen An- und Ausschalter sowie vier Pfeiltasten und eine bestätigende Ok-Taste in der Mitte. Der Bestellablauf funktioniert genauso wie bei der Classic-Card. Erst ein Thema, dann ein Design und anschließend die Möglichkeit zur Füllung der Karte mit Inhalt.

Die Videocard Pro kostet fünf Euro mehr und somit 29,95 Euro zuzüglich Versand. Im Lieferumfang beider Videocards befindet sich natürlich auch ein passendes Mini-USB-Kabel über das weitere Dateien auf die Karten geladen oder bestehende Daten heruntergeladen werden können. Die Videokarte bindet sich dabei als Massenspeicher (ähnlich einem USB-Stick) in den Computer ein. Weitere Software ist nicht nötig.

B2B, Einsatzgebiete und Aufbau der Webseite
Im B2B Geschäft produziert yourvideocard GmbH bereits ab zehn Exemplare mit individuellem Design laut den Anforderungen des B2B-Kunden. Hier bekommt der Kunde eine Photoshop-Vorlage und ein „How to Do …“ mit dem erklärt wird, wie man eine passende Vorlage für die Vidoekarte erstellt.

Die Einsatzgebiete für die Videokarten sind sehr weit gestreut. Über Geburtstag, Geburt bis hin zu besonderen Jahresfesten wie Ostern, Valentinstag, Muttertag, Hochzeit, Urlaub oder Weihnachten ist alles möglich. Allerdings wäre die Möglichkeit eigene Designs zu erstellen oder zumindest Grafikdateien wie JPG oder PDFs hochzuladen eine super Erweiterung für den Shop. Auch wäre es super wenn eigene Grüße bereits auf die Karte vorgedruckt werden könnten, sodass man die Karte inklusive Grüße und Video gleich direkt an den Empfänger verschicken kann. So muss man sich in der Regel die Karte selber zuschicken lassen, beschriften und anschließend weiter verschicken.

Der Aufbau der Webseite ist für einen Shop vorbildlich. Eine gute Benutzerführung, optisch ansprechend und schön gehalten sowie wenige Klicks bis zum fertigen Produkt dürften für frohe Kunden sorgen. An der Gestaltung gibt es letztlich nichts auszusetzen.

Videos in das richtige Format bringen
Wer bereits ein fertiges Video hat, zum Beispiel mit einer Digitalkamera, Videokamera oder eine Webcam aufgenommen, muss dieses in das richtige Format bringen. Für diesen Zweck, da bestimmte Videospezifikationen erfüllt werden müssen, hat die yourvideocard GmbH einen Umwandler – den sogenannten Converter – bereitgestellt. Dabei handelt es sich um ein Windows-Tool welches (fast) alle Videoformate in das entsprechende Format automatisch umwandelt.

Will man erst jetzt ein Video aufnehmen, bietet sich das entsprechende Recorder-Tool an. Dabei handelt es sich um eine Flash-App im Browser, die auf die am Computer angeschlossene Webcam zugreift (nach vorherige Bestätigung). Zudem kann natürlich ein fertig konvertiertes Video über ein Formular hochgeladen werden.
Zudem gibt es bei der Videocard Pro die Möglichkeit über die eingebaute Kamera und das Mikrophone selbst ein Video „quick & dirty“ aufzunehmen. Diese sind anschließend bereits im passenden Format und können von der Videokarte auf dem PC gespeichert werden oder direkt über die Videokarte abgespielt werden.

Zahlungsarten, Social Media und Versand
Wer mit dem Videocard-Team in Kontakt treten will, kann dies entweder über das Kontaktformular auf der Webseite über eine kostenpflichte 0180-Telefonnnummer oder aber auch über die Facebook-Seite machen. Dort ist das Unternehmen sehr aktiv und nutzt es auch zum Austausch mit Kunden, Interessenten oder bei Fragen anderer Personen.

Gezahlt werden die Videokarten mit Kreditkarte (Mastercard, Visa, American Express, EC Bankeinzug oder Sofortüberweisung.de, Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den bekannten DIenstleister Moneybrookers. Sorgen müssen sich Kunden über den Zahlungsweg also keine machen und können ohne Bedenken bestellen. Versendet werden die Videokarten zügig über die Deutsche Post als Dienstleister.
Die Versandkosten (inkl. Porto, Verpackung und Bearbeitung) betragen 4,- Euro (inkl. Mwst.) innerhalb Deutschlands. Europa-weit betragen die Versandkosten 4,90 Euro (inkl. Mwst.). Ab einem Bestellwert von 100,- € fallen keine Versandkosten an.

Verlosung / Gewinnspiel
Passend zu unserem Testbericht verlosen wir drei Videocard „Pro“. Twittern oder teilen Sie unseren Newsbeitrag über Xing oder Facebook und schicken Sie uns einen Screenshot oder eine E-Mail mit dem Link. Wir benötigen keine weiteren persönlichen Angaben, die E-Mail-Adresse reicht um Ihnen später den Gutschein-Code zukommen zu lassen. Pro E-Mail ist aber nur eine Teilnahme am Gewinnspiel möglich. Der Einsendeschluss ist Mittwoch, 28. September 2011 23.59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinne bzw. die Gutscheine werden nicht ausgezahlt. Ihre E-Mail-Adresse wird im Gewinnfall an yourvideocard GmbH weitergegeben, damit der Gutscheincode zugestellt werden kann.

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(Daniel Schürmann)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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