E-Book bleibt ein Nischenprodukt

15. September 2011, 8:22 Uhr | Archiv

Seit geraumer Zeit wird folgende Kunde um die Welt gereicht: Das E-Book löst demnächst das traditionelle Buch ab. Verleger werden arm, Buchhändler arbeitslos und Autoren reich, weil sie künftig den Grossteil der Einnahmen aus dem Verkauf selbst einstreichen. Doch das stimmt so nicht, denn E-Books bleiben noch ein Nischengeschäft. Dafür sorgen die Verleger, aber auch die Hersteller von E-Book-Readern.

Nook E-Reader von Barnes & Noble (B&N) (Quelle: hothardware.com)

Eine aktuelle Bestandesaufnahme zum E-Book-Markt findet sich auf der Schweizer Webseite medienwoche.ch. Dort findet man zudem ein Dossier zum Thema E-Books welches zusammengestellt wurde. Die Kollegen des Portals pressetext haben einen kurzen Kommentar zu dem Thema veröffentlicht, die für den Schweizer Markt geschrieben ist, aber auch auf andere Märkte zutrifft:

„Buchhändler und Verlage jammern. Mal ist es die Buchpreisbindung, die ihre Geschäftsaussichten trübt, dann sind es neue Technologien wie das E-Book, und neuerdings ist die Frankenstärke schuld an der Misere. Anstatt zu jammern, könnte sich die Buchbranche ein Beispiel an den Schweizer Schweinezüchtern nehmen. Die wollen ihre Probleme selbst lösen und sprechen sich gegen staatliche Interventionen aus – nachzulesen im Kommentar zur umstrittenen Buchpreisbindung in der Schweiz.“

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(Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.com)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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