Bitcasa verspricht riesigen Cloud-Speicher

20. September 2011, 12:16 Uhr | Archiv

Die Kapazität der Festplatten steigt immer weiter, doch immer mehr Multimedia-Dateien nehmen den dann geringen Platz schnell wieder ein. Das amerikanische Start-up Bitcasa will das Problem lösen und verspricht seinen Kunden unendlich viel Speicherplatz in ihrer Server-Cloud. Auch Versionierung ist möglich.

(Quelle: itgrunts.com)

Das Start-up ist momentan noch in einer Betaphase. Für zehn Dollar im Monat können erste Nutzer bereits daran teilnehmen – so viel zahlt man für den nicht limitierten Speicherplatz in der Cloud. Derzeit nur unter Mac lauffähig soll schon bald auch eine Version für Windows sowie mobile Geräte wie Smartphones und Tablets folgen. Tony Gauda, Mitbegründer von Bitcasa erklärt: „Der Nutzer soll unendlich viel Platz für seine Daten haben und von überall aus zugreifen können. Mit Bitcasa braucht man sich nie wieder eine neue Festplatte zu kaufen.“ Ein großes Versprechen!

Öffnet man eine Datei aus der Bitcasa-Cloud, wird sie sofort heruntergeladen – dabei soll die heutzutage immer schneller werdende Internetgeschwindigkeit dafür sorgen, dass die Cloud auch als Festplatte dienen kann. Gauda erklärte, dass den Nutzern bei Tests kaum noch auffallen würde, ob sie einen Film aus dem Netz streamen lassen oder von der lokalen Festplatte aus abspielen. „Das Netzwerk ist heute gut genug, dass es zur Festplatte werden kann“, sagt er.

Um Netzwerkproblemen oder Verbindungsausfällen entgegenzuwirken, prüft Bitcasa stets, ob die neuesten Dateien auch lokal vorliegen. Gauda erklärt: „Wir analysieren, wie Daten verwendet werden. Wir schauen uns an, wie alt eine Datei ist, wann sie zuletzt benutzt wurde. Davon ausgehend entscheiden wir dann, was in der Cloud landet. Man kann aber auch bestimmte Ordner auswählen, die dann immer lokal gespeichert bleiben.“ So werden ältere Dateien wie zum Beispiel ein altes Urlaubsfoto direkt auf dem Bitcasa-Server liegen, ein vor kurzer Zeit angelegtes Dokument jedoch gehört eher auf den lokalen Speicher.

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(Marco Schürmann | Quelle: heise.de)

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