Drucker der nächsten Generation

21. September 2011, 10:01 Uhr | Archiv

Auf den Namen „Swyp“ hört das vom Designstudio Artefact vorgestellte Konzept für einen modernen Drucker. Der Name steht für „See what you print“ und beschreibt damit bereits im Groben, worum es bei dem Gerät geht. Das Drucken soll durch das Gerät einfacher werden und das Druckergebnis schon vorab erkennbar sein.

Drucker-Konzept 'Swyp' von Artefact - (Quelle: Golem.de)

Seit einigen Jahren hat sich das Druckerkonzept kaum geändert. Die Drucker wurden lediglich um einige kleine Funktionen wie WLAN, Kartenleser oder Farbdisplay erweitert, das Grundprinzip blieb jedoch gleich. Mit Swyp soll sich das ändern – und zwar mit der heutigen Technik.

Designer Jonas Buck, Fernd Van Engelen und Tucker Spofford von dem Designstudio wollen Drucker mit dem neuen Konzept „ins 21. Jahrhundert bringen“, so schreiben sie in einem Blogeintrag. Das neue Konzept soll das Drucken einfacher gestalten und deshalb eine einfachere Bedienung ermöglichen, die auf visuelle Interaktionen setzt. Der Drucker soll auf einem Touchscreen in Originalgröße vorab anzeigen, was gedruckt wird – eine 1:1-Vorschau des später gedruckten Inhalts auf dem Papier. Da das Druckerdisplay auf den Drucker kalibriert ist, gilt das sogar auch für Farben. Änderungen der Inhalte durch Fingergesten auf dem Display sind ebenfalls möglich, so lassen sich beispielsweise Teile des eines Bildes entfernen oder die Inhalte durch Multitouch anordnen.

Wird der Drucker durch öffnen der Klappe gestartet, kann man aus unterschiedlichen Quellen für die Inhalte auswählen, wie z.B. eine Digitalkamera. So können die Inhalte direkt ohne viel Mühe gedruckt werden – auch soziale Netzwerke wie Facebook oder die Seite Flickr sollen als Quellen bei dem Drucker nutzbar sein.

Drückt man das Tintenicon auf dem Display sieht man das Innere des Druckers sowie Informationen über den Füllstand der Tintenpatronen oder über das eingelegte Papier. Mit dem neuen Konzept will Artefact beweisen, dass innovative Konzepte für Drucker möglich sind – man müsse sich nur auf den Kern des Produkts konzentrieren. Das Designerstudio ist kein unbekanntes und hat bereits RIM bei der Gestaltung des User Interface des Blackberry Playbooks und Microsoft bei dem Worldwide Telescope unterstützt.

In dem folgenden YouTube-Video sehen Sie eine Demonstration des innovativen Konzepts:

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(Marco Schürmann | Quelle: golem.de)

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Marco Schürmann

2 Kommentare

  1. Antworten

    Gerhard Märtterer

    27. September 2011

    Tolle Sache! Jetzt noch eine Schnittstelle zur Bildpersonalisierung à la LetterJames und man kann ganz schnell und ganz einfach bildpersonalisierte Poster und Grußkarten ausdrucken ..:-)

  2. Antworten

    Paul

    11. Oktober 2011

    Einfach coole Idee. Wenn das Ding raus kommt ist das meins.


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