HP führt Computer-Sparte weiter

28. September 2011, 12:10 Uhr | Archiv

Als wir zuletzt über die Computer-Sparte von Hewlett-Packard berichteten, stand es noch offen, ob der Bereich verkauft wird, oder nicht. Deutschland-Chef Volker Smid hat sich nun zu dem Thema geäußert und erklärte, dass sich HP auf keinen Fall komplett aus dem Geschäft mit Computern verabschieden würde.

HP Deutschlandchef Volker Smid - (Quelle: dewezet.de)

Mit den Worten: „Natürlich werden wir weiter PCs bauen“ sorgte er am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur dpa für Klarheit. „Wir überlegen die Art und Weise, wie wir das Geschäft weiterbetreiben, aber nicht, ob wir es weiterbetreiben“, führt er weiter aus.

Hewlett-Packard ist der weltweit größte Computerhersteller. Léo Apotheker, der inzwischen durch den ganzen Druck zurückgetreten ist, erklärte Mitte August, dass sich das Geschäft bei HP ändern wird und dass man in Zukunft mehr Fokus auf Software und weniger auf das PC-Geschäft legen möchte. Ob man die PC-Sparte verkaufen wird, oder nicht, stand selbst bei seinem Abgang noch offen. Nachfolgerin Meg Whitman soll den von ihm eingeschlagenen Weg weiterführen.

Volker Smid ist sich darüber im Klaren, dass die vielen Spekulationen über die Zukunft der PC-Sparte bei HP für Verunsicherung bei den Kunden und auch Mitarbeitern gesorgt hat. Doch trotz dieser Unsicherheiten soll der Absatz nicht darunter gelitten haben. Mit jährlich 60 Millionen gebauten Computern und 41 Milliarden US-Dollar Umsatz habe man eine „substanzielle Position der Stärke“, erklärt Smid. Es sei absurd, in einer derartigen Position ein solches Geschäft aufzugeben.

Für viele Kunden seien die Dienstleistungen rund um den Computer-Betrieb durch HP wichtiger als der Bau der Computer selbst: „Wenn ich einen Unternehmenskunden frage, was für ihn bedeutender ist, die Tatsache, dass wir PC bauen oder dass wir sie für ihn betreiben können, dann würden sie sagen, der Betrieb hat eine hohe Priorität“, so Smid. Für die Kunden sei die Kombination der verschiedenen Kompetenzen aus Servergeschäft, Speicher, Netzwerk, Software und Services entscheidend, erklärt er.

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(Marco Schürmann | Quelle: heise.de)

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