Street View: Crowdsourcing hilft

28. September 2011, 8:28 Uhr | Archiv

Albert Calsina und Shari Bremer, zwei Absolventen der Miami Ad School, haben eine Idee entwickelt, die künftig bei der Aktualisierung von Bildern für Googles Street View behilflich sein soll. Ihr Vorschlag ist es, die Flotte des Autoverleihers Hertz mit Kameras auszurüsten.

Quelle: blogs.taz.de

Über eine halbe Million Fahrzeuge umfasst der Fuhrpark von Hertz, dessen Filialen sich quer über die USA verteilen. Geht es nach Calsina und Bremer, so sollte jedes einzelne Vehikel alsbald mit einer Kamera bestückt werden. Kommt der Mieter des Kfz auf seiner Fahrt an einem Ort vorbei, von dem nur veraltete Bilder vorliegen oder der gar noch unerschlossen ist, so soll das Aufnahmegerät aktiv werden und den Abbildungsdienst des Internetriesen mit neuen Fotos füttern.

Dies soll alle beteiligten Parteien zufriedenstellen. Hertz könnte durch das Branding der Aufnahmen profitieren, Google und die Street-View-Nutzer durch die aktuelleren Daten und der Fahrer durch Incentives wie Rabatte oder Bonuspunkte. Für den Webkonzern ließen sich auch die Kosten für das Straßen-Projekt besser managen, da auf eine Vergrößerung der eigenen Flotte an Kamera-Autos verzichtet werden könnte.

Google braucht die Crowd
Crowd steht für Masse – Crowdsourcing ist also die Arbeit der Masse für kleines Geld oder komplett ohne Bezahlung. Sollte die Idee umgesetzt werden, bräuchte Google keinen eigenen Fuhrpark mehr. Ein “Streetview Updating by Hertz” Video finden Sie nachfolgend:

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(Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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Christian Cub

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