RIM mit neuem BlackBerry-Portfolio

30. September 2011, 11:02 Uhr | Archiv

Research in Motion (RIM) hat heute, Mittwoch, in Wien das neue Sortiment an BlackBerry-Smartphones präsentiert. Vier Modelle visieren mittlere bis obere Preisklassen an. Der Product Manager für West-, Zentral- und Osteuropa, Alexander Scharpenack, stellte zudem auch die Features des neuen BlackBerry OS 7 vor und betonte, dass man für alle Kundengruppen etwas bieten möchte.

Das BlackBerry Curve 9360 - (Foto: blackberry.com)

„One size fits many, aber passt eben nicht allen“, so die einleitenden Worte von Scharpenack zur unveränderten Produktpolitik von RIM. Weiterhin setzt das kanadische Unternehmen im Bereich der Smartphones auf drei Kernlinien, bekannt als Bold, Torch und Curve. Das aktuelle Sortiment bringt das Modell Bold 9900 als teuerstes Modell und Flagschiff mit. Im Preisbereich gehobener Android-Phones sollen sich die beiden Torch-Modelle Torch 9860 und 9810 bewegen. Für das Mid-Tier-Segment ist das Curve 9360 gedacht.

Drei der vier Telefone halten sich an die bekannten Designmerkmale von BlackBerry-Telefonen – vollwertige Tastatur bei relativ kleinem Bildschirm, wobei das Torch 9810 wie auch schon sein Vorgänger (9800) das Keyboard als Top-Down-Slidelement mit sich führt. Aus dem Rahmen fällt das Torch 9860, das komplett auf einen Touchscreen setzt.

Die Spezifikationen der drei teureren Modelle – eine genaue Preisangabe liegt noch nicht vor – liegen im gehobenen Mid-End-Bereich, wenn man einen Vergleich zur breiten Palette an Android-Smartphones zieht. Sie bringen einen mit 1,2 Gigahertz getakteten Prozessor sowie 768 MB an Arbeitsspeicher mit. An Bord finden sich auch eine Kamera mit einer Auflösung von fünf Megapixel und Aufnahmefunktion für HD-Videos in 720p-Auflösung. Je nach Modell können Daten auf vier bis acht Gigabyte an internem Speicher gesichert werden, der sich mit MicroSD-Karten erweitern lässt.

Mit einem 800-MhZ-Rechenkern und 512 MB RAM ist das neue Curve etwas schwächer unter der Haube, verzichtet auf einen Touchscreen und bietet nur einen halben Gigabyte an internem Speicher. Alle Geräte bringen GPS, 3G und WiFi mit, wobei das Torch 9860 als einziges Gerät den HSPA+-Standard für mobiles Internet unterstützt. Sowohl das Flagship- als auch das Einstiegsmodell verfügen über einen Near-Field-Communication-Chip. NFC-Support, so Scharpenack, wird in kommenden Serien für jedes Modell zum Standard.

Angesprochen auf das „Business-Image“ der BlackBerry-Smartphones stellte Scharpenack fest, dass RIM beabsichtigt, mit der Produktpalette alle Bereiche zu bedienen. Scharpenacks persönliche Erfahrungen in den Niederlanden – dort benutzt nach seiner Beobachtung in der Straßenbahn jeder Zweite ein BlackBerry – zeigten, dass sich die Telefone auch zunehmend unter Jugendlichen an Beliebtheit erfreuen. „Österreich ist in Sachen Smartphones noch mehr ein Businessmarkt, entwickelt sich aber“, so der Product Manager.

Das neue Betriebssystem BlackBerry OS 7 setzt mehr auf soziale Netzwerke sowie Konnektivität und Interaktion zwischen den Apps. „Wir haben die Messenger-Plattform für alle Applikationen geöffnet, es gibt freien Zugang zu den entsprechenden APIs“, so Scharpenack. Enge Kooperation mit dem Salzburger Unternehmen wikitude http://wikitude.com soll zudem ein angenehmes und breit verfügbares Augmented-Reality-Erlebnis garantieren. Die dazugehörige App adressiert laut Angaben von RIM über 150 Mio. Points of Interest in über 175 Ländern und reichert sie mit Informationen und multimedialen Inhalten an.

Das BlackBerry Bold 9900 ist bereits erhältlich und wird in Österreich über A1 vertrieben. In Deutschland bieten O2, Vodafone und T-Mobile das Gerät an. Die beiden Modelle der Torch-Reihe sollen in den kommenden Wochen folgen, das Curve 9360 im November. Der App-Store von BlackBerry umfasst mittlerweile rund 35.000 Programme.

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(Georg Pichler/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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