E-Government wird wenig genutzt

7. Oktober 2011, 9:11 Uhr | Archiv

Nur 40 Prozent der deutschen Internetnutzer greifen auf E-Goventment-Angebote der Behörden zurück. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle „eGovernment MONITOR 2011„, eine Studie der Initiative D21 und von ipima. Im Ländervergleich hat Deutschland damit noch ein deutliches Steigerungspotenzial.

Quelle: www.dynamicbooks.com

In Schweden nutzen beispielsweise 69 Prozent, in Österreich 68 Prozent und in Großbritannien immerhin 48 Prozent der Internetnutzer die Online-Plattformen des Staates. In Deutschland sind 80 Prozent der Nutzer der Plattformen im Endeffekt zufrieden, was darauf schließen lässt, dass es hauptsächlich ein Kommunikationsproblem hinsichtlich der vorhandenen Angebote gibt. Facebook-Seiten von Städten sind einem Drittel der Nutzer zumindest bekannt, doch Mitmachplattformen, die vor allem bei Abstimmungsprozessen genutzt werden sollen, sind mit 17 Prozent beinahe unbeachtet.

Nutzungsbarrieren: Datenschutz, Unübersichtlichkeit
Die Nutzungsbarrieren sind in den untersuchten Ländern sehr ähnlich: Angst vor mangelndem Datenschutz, Unübersichtlichkeit der Angebote und komplexe Verfahren verhindern die Nutzung von E-Government-Diensten. Im Ergebnis ist die Zeitersparnis dann meist dahin, weil man mit dem Ausdruck aufs Amt muss oder zur Post. Laut Wolf sollten die Online-Bürgerdienste erweitert werden, damit es sich für den Bürger lohnt, sich mit E-Government-Portalen zu beschäftigen.

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(Daniel Schürmann | Quelle: www.pressetext.com)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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