Steve Jobs wollte Android bekämpfen

21. Oktober 2011, 12:03 Uhr | Archiv

Die am kommenden Montag in den USA und am 31. Oktober auch in Deutschland erscheinende Biografie „Steve Jobs“ erklärt auch seine Haltung zur iOS-Konkurrenz von Google – Android. Er bezeichnet Android als gestohlenes Produkt und hätte alles darum gegeben, klar zu stellen, dass Google seine Ideen nur geklaut habe.

Steve Jobs (Quelle: Wikipedia // Fotograf: Matthew Yohe)

Die Nachrichtenagentur ‚Associated Press‘ gelang vorab an eine Ausgabe der Biografie und berichtet von einer „mit Kraftausdrücken übersäten Tirade“, die Jobs gegenüber dem Autor der Biografie im Januar 2010 losgelassen haben soll. So zitiert Isaacson, der Autor, Jobs: „Ich werde Android zerstören, weil es ein gestohlenes Produkt ist. Ich bin bereit, diesbezüglich einen thermonuklearen Krieg zu entfachen“. Dabei hätte er alles darum gegeben „dieses Unrecht zu korrigieren“.

Das darauf folgende Treffen zwischen Steve Jobs und dem ehemaligen Google-CEO Eric Schmidt in einem Café wird ebenfalls in dem Buch beschrieben. So soll Jobs der Konkurrenz aus dem Hause Google mitgeteilt haben, dass er an keiner Einigung interessiert sei: „Ich will dein Geld nicht. Wenn du mir fünf Milliarden anbietest: Ich will es nicht, ich hab selbst genug Geld. Ich will nur, dass ihr aufhört, unsere Ideen bei Android zu nutzen, das ist alles.“

Auch Microsoft-Gründer Bill Gates kommt nach Angaben der ‚Huffington Post‘ in der Biografie zu Wort und beschreibt den vor kurzem verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs als „fundamental merkwürdig“ und als „Mensch seltsam mit Makeln behaftet“. Doch auch umgekehrt ließ sich Steve Jobs über Bill Gates aus und hätte ihn einen „weitsichtigeren Typ“ genannt, „hätte er sich bloß mal LSD eingeworfen oder wäre in ein Aschram gegangen, als er noch jung war.“. Er bezeichnete Gates als „einfallslos“ und behauptete, dass er nie etwas selbst erfunden habe, sondern stattdessen alles bei anderen abgeguckt hätte.

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(Marco Schürmann | Quelle: Financial Times Deutschland)

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