App-Downloads: Android vor iOS

27. Oktober 2011, 9:08 Uhr | Archiv

Aktuellen Zahlen des Marktforschungsunternehmens ABI Research zufolge ist Android erstmals bei der Anzahl der Anwendungs-Downloads deutlich vor iOS. So konnte Google einen Anteil von 44 Prozent aller weltweit heruntergeladenen Apps für sich bestimmen – iOS hingegen nur 31 Prozent.

(Quelle: apple.com)

Die Zahlen des zweiten Quartals 2011 erklären eindeutig Android als Sieger der App-Downloads. Woran der Erfolg liegt, das erklärt Lim Shiyang, Marktforscher bei ABI Research: „Androids Open-Source-Strategie ist der Hauptfaktor für diesen Erfolg“. „Die Tatsache, dass es eine freie Plattform ist, hat die Installations-Basis der Android-Geräte erweitert. Das hat wiederum die Zahl der Dritthersteller-App-Stores von Plattformen und Mobilfunkanbietern steigen lassen. Allein diese Bedingungen erklären, warum Android nun die Führung am Markt für mobile Anwendungen übernommen hat.“

Weiterhin ist die Masse der Geräte für den Erfolg verantwortlich. Auf ein iOS-Gerät wie iPhone, iPad, oder iPod touch kommen im Schnitt 2,4 Android-Geräte. Bis zum Jahr 2016 erwarten die Marktforscher von ABI Research eine Veränderung des Verhältnisses von drei Android-Geräten auf ein iOS-Gerät.

Dass Googles mobile Plattform stark wächst, belegen auch die Zahlen der ausgelieferten Geräte. So konnten im zweiten Quartal 36 Prozent mehr Android-Geräte verkauft werden. Im ersten Quartal des Jahres betrug das Wachstum noch 20 Prozent. Apple hingegen hat keine derartigen Wachstumszahlen. Konnte der iOS-Entwickler im ersten Quartal noch ein Wachstum von 15 Prozent verzeichnen, waren es im zweiten Quartal nur noch 9 Prozent. Durch das iPhone 4S werden diese Zahlen für das dritte und vierte Quartal jedoch wahrscheinlich anders aussehen.

Im Schnitt laden iOS-Nutzer jedoch doppelt so häufig Anwendungen für ihr mobiles Gerät herunter als Android-Nutzer. Auch sind die iOS-Nutzer eher bereit, für Anwendungen zu zahlen. So sind 70,6 Prozent der App-Downloads für iOS bezahlt, bei Android lediglich 22,4 Prozent.

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(Marco Schürmann | Quelle: zdnet.de)

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