Android-Smartphone mit 3D-Display

28. Oktober 2011, 8:30 Uhr | Archiv

Ende Oktober erwartet uns aus dem Hause Sharp das Android-Smartphone mit dem Namen Aquos SH80F. Das besondere daran: Neben einem 3D-Display ist das Gerät auch mit einer Kamera ausgestattet, die Fotos und Videos in 3D aufnehmen kann. Was das Gerät sonst noch zu bieten hat, lesen Sie hier.

Sharps neues Smartphone-Modell - (Quelle: Sharp)

3D scheint immer mehr auch für mobile Geräte beliebt zu werden. Das Aquos SH80F verfügt über ein 4,2-Zoll-Display, das 960 x 540 Pixel auflöst und kann bei reduzierter Auflösung 3D-Inhalte darstellen, ohne dass eine Brille beim Betrachten notwendig wird. Auf der Rückseite des Geräts befinden sich zwei 8-Megapixel-Sensoren, die Fotos und Videos in 3D aufnehmen können. Auch über den eingebauten Micro-HDMI-Anschluss können 3D-Inhalte etwa an einen externen 3D-Fernseher ausgegeben werden. Das besondere an dem Gerät: 2D-Inhalte können dreidimensional skaliert werden und ein so genannter “Veil-Modus” verhindert, dass außenstehende Personen den Display-Inhalt von der Seite aus lesen können.

Wer bereits ein 3D-fähiges Fernsehgerät besitzt, der mag gerade wegen der 3D-Kamera an einen Kauf eines solchen Geräts interessiert sein. Denn neben der 3D-Fähigkeit sieht die sonstige Ausstattung des Geräts eher mager aus. Ein Ein-Kern-Prozessor mit 1,4 GHz und nur 512 Megabyte Arbeitsspeicher versorgen das Gerät, das unter Android 2.3.4 läuft, mit Leistung. Integriert sind 2 Gigabyte an Speicher, eine Karte mit 4 Gigabyte liegt dem Handy bei. Verbindungen können über Bluetooth, WLAN 11n und HSPA aufgebaut werden, die Sprechzeit soll bei 5,3 Stunden liegen. Preislich soll das Gerät für 650 Euro ohne Vertrag unter anderem bei Phone House und MediaSaturn erhältlich sein.

Sharp hat sich hierzulande noch keinen wirklichen Namen mit Smartphones machen können – man hatte sich lieber auf den asiatischen Markt beschränkt, wo der Marktanteil bei Smartphones allerdings durch die wohl immer stärker werdende Konkurrenz schnell auf nur noch wenige Prozent schrumpfte.

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(Marco Schürmann | Quelle: heise.de)

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