Adobe stellt mobilen Flash Player ein

15. November 2011, 9:37 Uhr | Archiv

Seit rund 14 Jahren gibt es den Flash Player von Adobe für fast alle erdenklichen Betriebssysteme. Auf dem Desktop hat sich die native Runtime für Anwendungen durchsetzen können, auf mobilen Geräten durch die Blockadehaltung von Apple jedoch nicht. Adobe hat daher angekündigt, den Flash Player Mobile nicht weiter zu entwickeln. Was das genau heißt, lesen Sie bei uns.

Flash-Logo (Quelle: Adobe.com)

Vergangene Woche sorgte Adobes Ankündigung für reichlich Wirbel. Flash wurde für tot erklärt, weil Adobe seinen Rückzug vom mobilen Gerätemarkt angekündigt hat. Doch die Meldung wurde häufig falsch ausgelegt bzw. interpretiert. Klar ist, dass die Entwicklung des Flash Player für den Desktop unverändert weiter gehen wird. Aktuell gibt es die Version 11 und Version 12 ist bereits angekündigt.

Im mobilen Bereich jedoch wird HTML5 fast durchgehend unterstützt – im Gegensatz zu Flash, denn Apple blockiert. Daher gilt laut Adobe HTML5 als beste Lösung, um Inhalte per Browser auf mobile Plattformen auszuliefern. Aus diesem Grund wird Adobe auch weiterhin an der Entwicklung von HTML5 aktiv teilnehmen.

Was jedoch zu beachten ist: Adobe wird auch weiterhin den Flash Player auf mobilen Geräten mit Sicherheitsupdates versorgen. Nur werden neue Features nicht mehr integriert. Dennoch wird Flash in Adobe AIR weiterhin für native Apps für iOS, Android und andere mobile Geräte weiterhin zur Verfügung stehen. Dank passender Software sollen Entwickler Flash-basierte Anwendungen in AIR verpacken und so in App-Stores von Apple und Android zur Verfügung stellen.

Klar ist also, Flash als Entwicklerplattform ist nicht tot. Der Flash Player für mobile Geräte hingegen wird nicht weiterentwickelt, was allerdings nur Auswirkungen auf Flash-Inhalte in mobilen Browsern (Android, Playbook OS) haben wird. Sicherheitsupdates werden allerdings weiterhin kommen.

(Daniel Schürmann | Quelle: blogs.adobe.com)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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