Investor-Einstieg bei manroland erwartet

21. November 2011, 9:59 Uhr | Archiv

Wie das Handelsblatt vor kurzem erfahren hat, plant ein europäischer Maschinenbauer bei manroland einzusteigen. Noch gehört manroland zu 76 Prozent der Allianz-Tochter ACP und MAN. Während MAN seine Anteile behalten will, erwägt ACP den Verkauf und ermöglicht somit den Einstieg eines bislang im Druckbereich noch nicht tätigen Unternehmen die Übernahme.

(Quelle: www.ci-portal.de)

Die Gespräche mit dem Großinvestor sollen bereits relativ weit fortgeschritten sein. Im Gespräch ist ein europäisches Unternehmen aus dem Maschinenbau, doch konkrete Details blieb man noch schuldig. Der neue Eigentümer soll nach Meinung von ACP und MAN eine langfristige Lösung darstellen, schreibt das Handelsblatt und zitiert einen Sprecher des Großaktionärs und früheren Mutterkonzerns MAN.

Geplant ist nach Informationen aus Branchenkreisen, dass der Großaktionär manroland komplett übernehmen soll. Alternativ wäre auch eine Beteiligung des Bieters an manroland möglich; in den kommenden Wochen sollen die genauen Details für die mögliche Übernahme abgeklärt werden.

Grund für die geplante Übernahme ist, dass es große Überkapazitäten in der Druckbranche gibt. Ein geplanter Börsengang von manroland sowie eine Fusion mit Heidelberger Druckmaschinen AG scheiterten in der Vergangenheit. Zudem sank die Zahl der Neuaufträge seit Oktober deutlich, hört man aus der Druckbranche. Allerdings seit kein Schnellschuss geplant: MAN wolle sich nicht aus der Verantwortung stehlen, so ein Sprecher des Unternehmens.

Mit der Übernahme könnte manroland bessere Karten haben als Heidelberger Druckmaschinen, schreibt Druck-Medien.net und beruft sich auf Analysten. Zudem wurde die Augsburger Allgemeine konkreter. Demnach sollen die Gespräche sehr intensiv seien und es handele sich um eine Gesellschaft aus Mitteleuropa. Wenn alles nach Plan läuft, konnte der Einstieg bereits in den kommenden Wochen verkündet werden. Wir bleiben für Sie am Ball und berichten, sobald es neue Informationen gibt.

Was meinen Sie zu dem Thema? Tauschen Sie sich über die Kommentarfunktion mit unseren anderen Lesern aus. Zudem können Sie sich täglich über unsere Facebook-Seite auf dem neuesten Stand halten oder dort unsere Beiträge kommentieren.

(Daniel Schürmann | Quelle: druck-medien.net, handelsblatt.com)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

2 Kommentare

  1. Antworten

    obst

    23. November 2011

    Da haben wir vielleicht eine fliegende Heuschrecke?
    Erst mal in konkurs gehen lassen, dann wieder Leute "billiger"
    einstellen.

  2. Antworten

    Kuchen

    22. November 2011

    Oh jubel, oh jubel.
    Am Ende kostet es doch nur wieder Arbeitsplätze, die Arbeitsplätze werden immer weniger die Menschen immer mehr.
    Wo soll das noch hinführen, denkt mal darüber nach!!
    Wer soll einmal unsere Renten bezahlen, wenn es immer weniger Arbeitsplätze für uns.. unsere Kinder.. und unsere Enkel gibt.


Was meinen Sie zu diesem Thema?

Wir freuen uns über Ihren Kommentar.

Schreibe einen Kommentar

* Pflichtangaben; Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
 

Copyright

Copyright 2015 Bernd Zipper, zipcon consulting GmbH

Archiv