E-Books: Vormarsch in Deutschland

24. November 2011, 10:08 Uhr | Archiv

Dass Deutschland nicht zu den Vorreitern im E-Book-Geschäft gilt, ist bereits bekannt. Doch auch hierzulande entwickelt sich der Trend zu den digitalen Versionen der Bücher. Als erster Buchhändler überhaupt, konnte Libri mehr E-Book-Verkäufe als gewöhnliche Bücher-Verkäufe verzeichnen. Seit 2005 sind digitale Bücher im Angebot des Online-Buchhändlers.

(Quelle: gizmodo.com)

Seitdem ist der Anteil an verkauften E-Books stets gestiegen, bis dann endlich im Oktober dieses Jahres mehr E-Books als traditionelle Bücher verkauft wurden – dazu zählen sowohl Hardcover- als auch Taschenbücher. Per Dalheimer, Geschäftsführer des Online-Buchhändlers Libri erklärt: „Damit erreichen wir einen neuen Meilenstein im Geschäft mit elektronischen Büchern. Kunden honorieren unseren offenen EPUB Standard, der das Lesen von E-Books auf unterschiedlichen Geräten und das Kaufen in unterschiedlichen Shops ermöglicht und zukunftssicher macht“.

Die Einführung des neuen Sony Readers PRS-T1 soll nochmal einen guten Schub für das digitale Format bringen – auch die viele Partner-Buchhandlungen von Libri.de spielen bei der Entwicklung eine wichtige Rolle. Mit einem Angebot von 500.000 E-Books ist die Auswahl beim Unternehmen immens. Die Top 20 der Spiegel-Bestsellerliste wird durch die E-Books inzwischen nahezu komplett abgedeckt mit 95 Prozent, Taschenbücher decken hier nur 80 Prozent ab. Damit sind nahezu alle aktuellen Bestseller auch in digitaler Form verfügbar.

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(Marco Schürmann | Quelle: sueddeutsche.de)

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