Studie: Jugendliche nutzen die Zeitung

2. Dezember 2011, 10:07 Uhr | Archiv

Laut „JIM-Studie 2011“ lesen 42 Prozent der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland täglich oder mehrmals wöchentlich in ihrer Freizeit eine gedruckte Zeitung. Dabei greifen die Jungen (46 Prozent) signifikant häufiger zur Zeitung als die Mädchen (38 Prozent). Damit liegt die Zeitung vor Computer- und Konsolenspielen (34 Prozent) oder DVD- und Video (28 Prozent).

2011 nutzt darüber hinaus jeder fünfte 12- bis 19-Jährige (18 Prozent) regelmäßig das Online-Angebot der Tagespresse, Tendenz steigend. Die Zeitungen erreichen gedruckt und online damit rund die Hälfte der Heranwachsenden. Diese guten Nutzungswerte ist auch auf die erheblichen Anstrengungen der Verlage zurück zu führen, die als Konsequenz aus dem „Pisa-Schock“ im Jahr 2001 verstärkt Nachrichten für Kinder, redaktionelle Beilagen für die junge Zielgruppe, eigene Online-Angebote, aber auch zusätzliche pädagogische Aktivitäten wie „Zeitung im Kindergarten“ oder „Zeitung für Azubis“ entwickelt haben.

Auch auf einem weiteren Feld können die Zeitungen punkten: Sie sind laut JIM-Studie 2011 für Jugendliche das glaubwürdigste Medium. 40 Prozent vertrauen bei widersprüchlicher Berichterstattung am ehesten der Tageszeitung. Auf den Plätzen folgen Fernsehen (29 Prozent) und Radio (16 Prozent); für 14 Prozent ist das Internet besonders vertrauenswürdig.

Die aktuellen Entwicklungen im Bereich „Kinder – Jugend – Zeitung“ stehen im Zentrum der gleichnamigen Konferenz, zu der der BDZV am 29. Februar und 1. März 2012 rund 200 Experten aus Redaktion und Verlagsmanagement in Berlin erwartet. Was meinen Sie zu dem Thema? Tauschen Sie sich über die Kommentarfunktion mit unseren anderen Lesern aus. Zudem können Sie sich täglich über unsere Facebook-Seite auf dem neuesten Stand halten oder dort unsere Beiträge kommentieren.

(Daniel Schürmann | Quelle: bdzv.de)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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