Stellensuche fast nurnoch übers Netz

5. Dezember 2011, 9:41 Uhr | Archiv

Online-Jobbörsen sind das wichtigste Medium bei der Personalsuche von Unternehmen, so das Ergebnis einer neuen Umfrage. Danach veröffentlichen im laufenden Jahr 79 Prozent der Unternehmen offene Stellen in Jobbörsen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um 8 Prozentpunkte. Gleichzeitig etablieren sich Online-Netzwerke bei der Suche nach neuen Mitarbeitern.

Bildquelle: Pixelio // Fotograf: Sebastian Bernhard

Ein Drittel aller Unternehmen publiziert offene Stellen in Communitys wie Facebook, StudiVZ oder Xing. Im Vorjahr waren es 29 Prozent, vor zwei Jahren lediglich 12 Prozent, so der Hightech-Verband Bitkom der die Zahlen bekannt gab. Zwei Drittel der befragten Unternehmen (insgesamt 1.500) gaben an, drei oder mehr Medien für Stellenanzeigen parallel zu nutzen. Dabei setzen die Personalabteilungen auf einen Mix aus Online- und Printmedien.

Laut Umfrage veröffentlichen 69 Prozent der Firmen Jobangebote auf der eigenen Website und 28 Prozent nutzen branchenspezifische Online-Jobbörsen. Trotz des Trends, freie Jobs online auszuschreiben, können auch Anzeigen in Printmedien zulegen: 58 Prozent der befragten Unternehmen schalten Stellenanzeigen in Printausgaben von Zeitungen (Vorjahr: 55 Prozent) und 22 Prozent in Print-Fachmagazinen.

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(Daniel Schürmann | Quelle: bitkom.org)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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