Farbiger E-Ink E-Reader kommt

8. Dezember 2011, 10:55 Uhr | Archiv

Ein E-Reader ist nur wirklich ein E-Reader wenn er einen E-Paper-Bildschirm hat. An Farbe war dabei bis auf den Mirasol E-Reader nicht zu denken. Jetzt gibt es mit dem Ectaco jetBook Color ein 9,7 Zoll Gerät mit farbigem E-Ink-Display zu einem (hohen) Preis von 500 US-Dollar ab Januar 2012.

Der 9,7 Zoll-Bildschirm basiert auf der farbigen Variante des augenfreundlichen E-Papers von E-Ink und kommt mit einer Auflösung von 1600×1200 Pixel. Laut Hersteller werden eine fast unendliche Vielzahl an Dateiformaten unterstützt, kommt mit microSD-Slot für bis zu 32 GB Speicher und integriertem WiFi zur Verbindung ins Internet. Das Gerät gibt es allerdings schon seit einiger Zeit in Ost-Europa (und dort vor allem im Bildungssektor) und wurde von Hanvon produziert. Jetzt allerdings wird das Gerät weltweit an jeden verkauft, der Interesse hat und das nötige Kleingeld von 500 US-Dollar mitbringt.

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Daniel Schürmann | Quelle: ectaco.com)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

1 Kommentar

  1. Antworten

    Thorsten Giessegi

    9. Dezember 2011

    Immer daran denken:

    Die ersten Handy kosteten 1993 zwischen 2500 und 3000,- D-Mark.
    Und heute? Heute gibt es zum 9.90 € Vetrag ein Smartphone gratis dazu.
    Man kann sich leicht ausmalen was diese Geräte in einigen Jahren kosten.
    Es wird nicht leicht für das Medium Print, sich in Zukunft im Krieg der Medienplattformen zu behaupten.


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