Europa setzt auf Open Data

19. Dezember 2011, 11:07 Uhr | Archiv

EU-Kommissarin Neelie Kroes hat die neue Open-Data-Strategie der europäischen Union vorgestellt. In den öffentlich zugänglichen Datenbanken der Europäischen Union liegen enorme Mengen an Daten, die bisher nicht maschinenlesbar zugänglich waren. Durch ein neues Datenportal soll das jetzt geändert werden.

Quelle: Pixelio // Fotograf: Oleg Rosental

Eine neue Open-Data-Richtlinie wird nach den Vorstellungen der EU-Kommission bis zu 40 Milliarden Euro in die Kassen der Mitgliedsstaaten spülen. Neben einem neuen Portal, über das die Daten leichter abzurufen sind, will die EU auch 100 Millionen Euro für die Forschung zur Verbesserung von Technologien zum Umgang mit Daten ausgeben. Die Wettbewerbsverhältnisse in den EU-Mitgliedsstaaten sollen was Open Data angeht ebenfalls ausgeglichen gestaltet werden.

Durch die allgemeine Verfügbarkeit von Daten können auch Ressourcen geschont werden. Mancherorts haben sich die Vorteile von Open Data schon herumgesprochen. Großbritannien betreibt schon seit längerem Datenportale und verankert die Open Government Grundsätze bereits tief in Verwaltung und Regierung. Auch in Österreich gibt es schon entsprechende Bestrebungen, vor allem die Stadt Wien nimmt eine Vorreiterrolle ein.

Open Data ist auch ein Werkzeug, um gegen die um sich greifende Politikverdrossenheit voruzgehen. Gerade in Ländern, die untransparente Regierungen oder keine wirksamen Informationsfreiheitsgesetze haben, bietet Open Data auch Aktivisten die Möglichkeit, Transparenz zu schaffen.

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(Daniel Schürmann | Quelle: pressetext.com)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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