Sachsen will Manroland-Investor stützen

11. Januar 2012, 9:41 Uhr | Archiv

Um potentielle Käufer für das Manroland-Werk in Sachsen zu begeistern, bietet das Bundesland Sachsen finanzielle Hilfe an. Verteter der Staatskanzlei, des Wirtschaftsministeriums, der IG Metall und der Insolvenzverwaltung in Dresden trafen sich gestern Abend und kamen zu diesem Ergebnis. Betont wurde weiterhin, dass eine Zerschlagung des Konzerns wahrscheinlicher sei als zuvor.

(Quelle: www.ci-portal.de)

Die potentiellen Investoren informierte der Insolvenzverwalter Schneider über das Angebot Sachsens. Konkrete Namen zu möglichen Investoren wurden nicht genannt. Allerdings sei es wahrscheinlicher als je zuvor, dass einzelnen Sparten an unterschiedliche Investoren verkauft werden. Mit seiner finanziellen Unterstützung möchte Sachsen den Standort Plauen für mögliche Investoren ganz besonders interessant machen. Konkret wurde die finanzielle Unterstützung innerhalb bestehender Förderprogramme zugesichert, zum Beispiel eine Investitionsförderung oder Bürgschaft.

Allerdings gibt es dafür eine Voraussetzung: Der Investor muss das Plauener Werk auch übernehmen und weiterführen. Im Plauener Werk arbeiten 720 Beschäftigte – von denen möglichst viele ihre Jobs behalten sollen. Die Plauener Maschinenbau-Gesellschaft (Plamag) war 1990 von MAN übernommen worden.

Auffanggesellschaft gegründet
Wie die Zeitung „Augsburger Allgemeine“ berichtet, haben sich MAN und die Allianz Capital Partners (ACP) geeinigt, sich an einer Auffanggesellschaft zu beteiligen. Während MAN 7 Millionen Euro einzahlen will, zeigt sich die Allianz mit 17 Millionen Euro noch bereitwilliger, das Augsburger Werk zu sichern. Unterdessen gibt es gute Neuigkeiten für das Offenbacher Bogenoffset-Werk. Dort gingen drei chinesische Großaufträge ein, die zusammen einen Wert (laut Hersteller) im „unteren zweistelligen Millionenbereich“ haben.

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(Daniel Schürmann | Quelle: druck-medien.net, mdr.de)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

2 Kommentare

  1. Antworten

    Daniel

    11. Januar 2012

    Der Tippfehler wurde schnell korrigiert - nur leider wurde die Meldung direkt als Feed in Facebook gepushed, sodass dort leider noch der alte Titel zu lesen ist. Danke aber für den Hinweis - in Zukunft werden wir verstärkt auf Tippfehler achten!

  2. Antworten

    PappLaci

    11. Januar 2012

    Habt Ihr Korrektoren?!
    Oder ist es absichtlich falsch geschrieben bei FB? Gute Titel mit Blickfang: Sachen will Manroland-Investor stützen
    Der Druckteufel soll mich holen...


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