drupa setzt auf Augmented Reality

12. Januar 2012, 9:57 Uhr | Archiv

Wenn in den nächsten Monaten in rund 500 Fachpublikationen in über 60 Ländern weltweit die drupa-Anzeigen erscheinen, fallen die Buchstaben AR in der oberen rechten Ecke direkt ins Auge: Die Anzeige ist mit Augmented Reality angereichert. Betrachtet der Leser ausgestattet mit der speziellen Software Junaio via Smartphone, Tablet oder seiner PC-/Laptop-Kamera den sogenannten Marker – in diesem konkreten Fall das Bildmotiv – startet auf dem Bildschirm eine 3D-Animation.

Per Fingertouch auf eine interaktive Schaltfläche geht es dann direkt auf die drupa-Website. Durch Print kann der Leser gezielt auf die Internetseite der drupa geholt werden und sich dort die aktuellsten Informationen verschaffen. „Diese konsequente Verknüpfung von Print, Internet und Mobile ist das zentrale Thema unserer kompletten Marketingkampagne zur drupa 2012 und zieht sich durch alle Elemente durch“, erläutert Petra Köhler, Manager Marketing Kommunikation bei der Messe Düsseldorf.

Nicht zuletzt die Tablet-PC’s und immer bessere Smartphones stellt Augmented Reality immer stärker in das Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit und eröffnet der gesamten Kommunikationsbranche neue und interessante Einsatzmöglichkeiten. Wichtig ist allerdings, dass die Technik nicht zum Selbstzweck eingesetzt werden darf. Vielmehr muss sie konzeptionell in die gesamte Kampagne integriert sein – sie sich im Grunde den kommunikativen Zielen und Inhalten unterordnen.

Demnächst soll der Besucherprospekt, das wichtigste Werbetool zur drupa, mit AR angereichert werden. Der Besucherprospekt erscheint in zehn Sprachen (neben den wichtigsten europäischen Sprachen auch in Chinesisch, Japanisch und Russisch) und in einer Gesamtauflage von 450.000 Exemplaren. Anders als durch klassische Werbeformen lässt sich mit Augemented Reality ein Dialog aufbauen. Diesen Vorteil nutzt man bei der Messe Düsseldorf auch mit ihrem deutschen Besuchermailing. Die Vernetzung der Kanäle Print und Internet und die Aufladung einer klassischen Kampagne mit solchen Zusatzfeatures bietet viele Potenziale – für die Printbuyer ebenso wie für die Druckindustrie und die Druckdienstleister.

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(Daniel Schürmann | Quelle: drupa.de)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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