Samsung mit transparentem Touchscreen

13. Januar 2012, 10:10 Uhr | Archiv

Der Elektronik-Hersteller Samsung hat auf der CES in Las Vegas ein Fenster mit transparentem Touchscreen vorgestellt. Die Erfindung könnte sich zukünftig nahtlos in vernetzte Smart Homes oder als multifunktionale Auslagenscheibe in Geschäfte integrieren lassen. Konkrete Verwendungspläne wurden vom koreanischen Unternehmen jedoch noch nicht angekündigt.

Smart Window: Fenster-Display mit Multitouch-Erkennung - (Foto: androidpolice.com)

Das auf der Messe aufgestellte Testgerät hat bereits zahlreiche Pressevertreter begeistert. So berichtet etwa CNET, dass das rund 60 Zoll große Touch-Fenster außerordentlich gut zu bedienen sei. Zur Demonstration der Durchsichtigkeit wurde der Hightech-Bildschirm vor einer Miniaturstadt positioniert. Mitarbeiter führten verschiedene Interaktionen vor.

So verschoben sie etwa Icons am Display hin- und her, riefen ein Wetterwidget auf und zeigten auch die Verwendung eines Twitter-Clients. Das Gerät kann bereits mit Multitouch-Gesten umgehen und reagiert flüssig auf alle Eingaben, wie ein Video von AndroidPolice zeigt.

Auch für naheliegend praktische Zwecke lässt sich das „Smart LCD Window“ einsetzen. Über einen einfachen Handstrich auf der Seite des Schirms lassen sich etwa virtuelle Fensterläden öffnen und schließen. Dementsprechend verändert sich dadurch auch die Transparenz. Ob das Display bei kompletter Schwarzfärbung vollständig Licht- und Blickdicht ist, ist bislang noch nicht bekannt.

Für die Erfindung sind auch weitreichende Nutzungsmöglichkeiten im kommerziellen Bereich denkbar. Sie könnten herkömmliche Schaufenster an Geschäften ersetzen und potenzielle Kunden schon vor Betreten des Geschäftes interaktiv das gerade verfügbare Warenangebot durchforsten lassen. Auch für das Ankündigen von Sonderaktionen, Preisnachlässen oder von Betriebsurlauben entfiele dann die Notwendigkeit, mit Papptafeln oder Plakaten zu arbeiten.

Das smarte Fenster befindet sich allerdings noch in einem frühen Entwicklungsstatus. Wann die Technologie den Markt erreicht und in welchen Produkten man sie wiederfinden wird, bleibt vorerst offen.

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(Georg Pichler/Marco Schürmann | Quelle: pressetext.com)

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