Kodak ist pleite und beantragt Insolvenz

19. Januar 2012, 9:15 Uhr | Archiv

Schon seit 2008 hat Kodak keine schwarzen Zahlen mehr geschrieben. Daher war der Schritt den das US-Unternehmen nun vollzogen hat schon lange absehbar. Eastman Kodak ist insolvent und hat einen entsprechenden Antrag gestellt. Der Pionier der Analogfotografie kam nie mit der Digitalisierung zurecht und ließ sich von der Konkurrenz abhängen.

(Quelle: kodak.com)

Am gestrigen Donnerstag hat das US-Unternehmen Eastman Kodak seine Pleite bekannt gegeben und die Insolvenz beantragt. Allerdings will das Unternehmen zumindest vorläufig die Geschäfte unbeeindruckt davon fortführen. Um dies zu erreichen, bekam das Unternehmen eine Finanzspritze in Höhe von einer Milliarde US-Dollar. Alle Tochterunternehmen außerhalb des USA sind von der Insolvenz nicht betroffen, hieß es.

Laut Unternehmensangaben will man das Insolvenzverfahren im kommenden Jahr beenden. Wie es dann weitergehen soll, ist noch nicht klar. Der große Gewinn-Einbruch bei Kodak kam, nachdem man die Digitalisierung verpasst hatte und zu lang auf analoge Fotografie setzte. Nun stehen die Arbeitsplätze der 19.000 Mitarbeiter auf dem Spiel. Vermutlich dürften einige Standorte in den USA geschlossen und zahlreiche Mitarbeiter entlassen werden, um die hohen Kosten zu senken.

Um frisches Geld in die eigenen Kassen zu spülen versuchte das Unternehmen zuletzt ein Patent-Paket zu verkaufen. Dies gelang jedoch nicht. Was meinen Sie zu dem Thema? Tauschen Sie sich über die Kommentarfunktion mit unseren anderen Lesern aus. Zudem können Sie sich täglich über unsere Facebook-Seite auf dem neuesten Stand halten oder dort unsere Beiträge kommentieren.

(Daniel Schürmann | Quelle: sueddeutsche.de)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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