"Schlaue Farbe" erkennt Strukturschäden

1. Februar 2012, 9:22 Uhr | Archiv

Forscher an der Universiät von Strathclyde in Glasgow, Schottland haben eine neue, preiswerte „Schlaue Farbe“ (Englisch: Smart Paint) entwickelt, die mikroskopische Schäden an Turbinen, in Minen und an Brücken erkennen kann, bevor gefährliche strukturelle Schäden entstehen.

Foto: Eric Pop, University of Illinois

Die umweltfreundliche Farbe nutzt Nanotechnologie um Bewegungen in großen Strukturen zu erkennen und könnte die Zukunft nachhaltig beeinflussen, denn bisher müssen teure und komplexe Geräte sowie Auswertungsmethoden genutzt werden, um die Sicherheit von Gebäuden zu beurteilen.

Der Vorteil der schlauen Farbe: Sie kostet nur einen Bruchteil dessen und lässt sich auf jede Oberfläche einfach aufsprühen. Anschließend werden Elektroden auf der Farbe angebracht wodurch sich durch Spannungsabrisse Mikrobeschädigungen finden lassen, noch lange bevor es zur Katastrophe kommt.

Für die Farbe wird ein Abfallprodukt genutzt: Feinstaub (fly ash). Gemischt mit Kohlefaser Nanoröhrchen ergibt sich eine zementartige Masse. Diese lässt sich zum Beispiel bei Windrädern an das Fundament anbringen und erkennt mikrorisse, bevor diese zur Gefahr werden.

Der erste Test mit einer Prototyp-Paste wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. Weitere Tests sollen in der nächsten Zukunft in Glasgow erfolgen. Was meinen Sie zu dem Thema? Tauschen Sie sich über die Kommentarfunktion mit unseren anderen Lesern aus. Zudem können Sie sich täglich über unsere Facebook-Seite auf dem neuesten Stand halten oder dort unsere Beiträge kommentieren.

(Daniel Schürmann | Quelle: engadget.com)

Über den Autor

Bernd Zipper
Gründer und CEO von zipcon consulting GmbH, einem der führenden Beratungsunternehmen für die Druck- und Medienindustrie in Mitteleuropa. In den unterschiedlichsten Kundenprojekten begleiten der Technologie- und Strategieberater und sein Team aktiv die praktische Umsetzung. Er entwickelt Visionen, Konzepte und Strategien für die im Printerstellungsprozess beteiligten Akteure der unterschiedlichsten Branchen. Bernd Zipper ist Initiator der E-Business Print Online Studie (EPOS) und neben seiner Beratertätigkeit auch Autor, Dozent sowie gefragter Referent, Redner und Moderator. Seine visionären Vorträge gelten weltweit als richtungsweisende Managementempfehlungen. (Profile auch bei Xing, LinkedIn und GooglePlus).

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